KOPF: EINSCHNITTE IM SOZIALSYSTEM UNVERZICHTBAR

Wirtschaftsbund unterstützt Einführung von Studiengebühren

Wien (OTS) - "Was getan werden muss, dass muss man auch tun", kommentierte heute, Dienstag, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf die geplanten Maßnahmen zur Erhöhung der sozialen Treffsicherheit. "Wenn der Staat aus der Schuldenfalle herauskommen will und wenn man langfristig Abschied von der Schuldenpolitik nehmen möchte, dann sind Einschnitte auch im Sozialbereich unverzichtbar." Der Wohlfahrtsstaat Österreich, so Kopf, habe jahrzehntelang über seine Verhältnisse gelebt. Die Frage ob man sich das, was man verteilt auch wirklich leisten kann, wurde zwar öfters gestellt, ehrliche Antworten habe man sich aber viel zu lange nicht zu geben getraut. "Was jedem Wirtschaftstreibenden und jedem, der in einer Führungsposition eines Unternehmens selbstverständlich ist, nämlich sich nach der Decke zu strecken, dass will die Bundesregierung jetzt offensichtlich auch.

Konkrete Umsetzungsschritte stehen zwar noch aus, der Wirtschaftsbund ist aber optimistisch, dass die Koalition ihren Arbeitsauftrag Null-Defizit auch ernst nimmt." ****

Auch bei der geplanten Einführung von Studiengebühren kann die Regierung mit der Unterstützung des Wirtschaftsbundes rechnen. Kopf:
"Das ist ein richtiger Schritt, wenn es nicht auf eine reine Geldbeschaffungsaktion hinausläuft. Studiengebühren, diese Ansicht vertritt der WB seit Jahren schon, sind geeignet, um die heimischen Universitäten auf Europaniveau zu bringen, die überlange österreichische Studiendauer zu verkürzen, die Leistungsorientierung der Studierenden zu heben und für mehr Kostenwahrheit im Bildungsbereich zu sorgen."

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