AKNÖ-Präsident Staudinger: Schwarzer Tag für Bildungspolitik!

Studienbeihilfe und Stipendien für einkommensschwache Arbeiter- und Angestelltenfamilien ausweiten

Wien (OTS).- Als "schwarzer Tag für die österreichische Bildungspolitik" bezeichnet der Präsident der Arbeiterkammer NÖ, Josef Staudinger, den voraussichtlichen heutigen Ministerratsbeschluss, ab 2001 Studiengebühren einzuheben. Einkommensschwache Arbeiter- und Angestelltenfamilien seien besonders betroffen - insbesonders in Niederösterreich, wo die Einkommenssituation ohnehin unzureichend ist und die Studentinnen und Studenten durch das Fallen der Freifahrt überdies mit hohen Anreisekosten bzw. teuren Studentenheimen konfrontiert sind, so Staudinger.

Der AKNÖ-Präsident lehnt diese durch nichts gerechtfertigte Mehrbelastung, die außerdem geradewegs zum Elitär-Studium führt, kategorisch ab und fordert die derzeitige Bundesregierung auf, zu erklären, wie sie nun den freien Hochschulzugang für alle ermöglichen will. Präsident Staudinger: "Einzige Alternative ist eine gewaltige Erhöhung bzw. Ausweitung der Stipendien und Studienbeihilfen."

Staudinger abschließend: "Es war ein langer Kampf, um den Arbeiter-und Bauernkindern den freien Zugang zur Universität zu ermöglichen. Nun wird handstreichartig alles wieder kaputt gemacht und Studieren nur mehr für jene möglich, die sich’s finanziell leisten können." Was die Regierung jetzt mache, sei die skandalöse Zertrümmerung der Chancengleichheit im Bildungsbereich, nur um kurzfristig die Staatskasse zu füllen. Dieser Weg ohne Zukunft könne und dürfe von niemanden akzeptiert werden, dem die Wettbewerbsfähigkeit unseres Land und seine Jugend am Herzen liegt.

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