GLAWISCHNIG: BUNDESFORSTE - KEIN VERKAUF ZUR BUDGETSANIERUNG Grüne warnen vor unabschätzbaren ökologischen Folgen

Wien (OTS) Als "ökologisch unverantwortlich" und "kurzsichtig" bezeichnet die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig den geplanten Verkauf großer Flächen der Bundesforste zwecks Budgetsanierung. "Der Verwertungsdruck für Private liegt auf der Hand. Das Ergebnis sind Kahlschlag und großflächige Abholzungen", so Glawischnig, die den beabsichtigten Tausch, Seen gegen Wälder, wörtlich als absurd bezeichnet. "Der Staatswald ist in Österreich ohnedies sehr gering. Selbst Großbritannien und die USA haben mehr Staatswaldanteil als Österreich. Die österreichischen Wälder sind nicht nur grüne Lungen sondern auch wichtiger Erholungsraum", stellt Glawischnig fest. Der beabsichtigte Ausverkauf der Bundesforste umfaßt, so Glawischnig, immerhin 1 bis 2 Prozent der gesamten Waldfläche. "Aus dem Verkauf ergibt sich ökonomisch zwingend, dass die Käufer den größten Anteil des Holzes in den betroffenen Wäldern schlägern müssen, um die Ausgaben für den Kauf wieder hereinzubekommen. Das sind verheerende ökologische Eingriffe", kritisiert Glawischnig. "Der Wald eignet sich nicht als Instrument zur Budgetsanierung.
Irgendwo hat der Unfug seine Grenzen", schließt Glawischnig.

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