GRAS: STUDIENGEBÜHREN SIND DER FALSCHE WEG Köchl: Statt Reformen an den Hochschulen soziale Härte gegen Studierende

Wien (OTS) "Die Studiengebühren sind der falsche Weg. Die hochschulpolitischen Akteure hätten Reformen vorschlagen sollen und nicht mit den Studiengebühren völlig falsche Prioritäten setzen", erklärt der GRAS-Sprecher und Vorsitzender des Sozialausschusses der ÖH, Matthias Köchl. "Studiengebühren sind ein Vergehen an den Chancen junger Menschen und ein rücksichtsloser Bruch der Solidarität mit nachfolgenden Generationen", so Köchl, der namens der GRAS (Grüne und Alternative Studierende) die Einführung der Studiengebühren entschieden ablehnt. "Diese stellen eine zusätzliche Barriere für Kinder aus sozial schwächeren Schichten dar und verstärken die soziale Selektion an den Universitäten". Die GRAS befürchtet, dass die Studiengebühren nur die Einstiegsvariante in ein allgemein gebührenpflichtiges Hochschulsystem darstellen. Außerdem erinnert Köchl, dass sich Österreich 1978 verpflichtet hat, die Hochschulbildung jungen Menschen in geeigneter Weise - insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit - jedermann gleicher-maßen und entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich zu machen.
"Damit verletzt die Bundesregierung Internationales Recht und
setzt die autoritäre Wende in Österreich auch auf der Ebene Hochschule und Universitäten um", schließt GRAS-Sprecher Köchl.

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