Wiener Stadt- und Landesarchiv zeigt neue Ausstellung

"Musik in Wien - Orchester, Vereine, Institutionen"

Wien, (OTS) Das Wiener Stadt- und Landesarchiv zeigt von 4. Oktober 2000 bis 2. Februar 2001 die Kleinausstellung "Musik in
Wien - Orchester, Vereine, Institutionen". Die, vor den Räumlichkeiten des Archivs präsentierte Ausstellung ist Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 15.30 Uhr zu besichtigen. Ein Katalog (Informationsbroschüre) ist im Benützerraum des Archivs (Stiege 6, 1. Stock, Zi. 328) zu den oben angegebenen Öffnungszeiten (am Mittwoch ist der Benützerraum wegen Übersiedlungsvorbereitungen geschlossen) bzw. im Sekretariat (Stiege 6, 1. Stock, Zi. 327) Montag bis Freitag
von 8 bis 15.30 Uhr kostenlos erhältlich.****

Zur Ausstellung: Das Jahr 2000 steht im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Wiener Symphoniker. Die Wiener Symphoniker, neben den Wiener Philharmonikern das zweite österreichische Orchester von Weltgeltung, haben eine große Geschichte. Die bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit - von Ferdinand Löwe über Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter bis zu Herbert von Karajan und Leonard Bernstein - leiteten das Orchester. Der 100. Geburtstag dieses hervorragenden Klangkörpers ist für das Wiener Stadt- und Landesarchiv Anlass, seine dritte Kleinausstellung des laufenden Jahres nicht nur der Geschichte dieses Orchesters zu widmen,
sondern auch andere wichtige "musikalische Institutionen" unserer Stadt vorzustellen, die allesamt durch ihre Existenz und ihr
Wirken zum Status Wiens als Musikstadt beitrugen. Zu einer derartigen wichtigen musikalischen Institution gehörte etwa die 1771 gegründete Tonkünstlersozietät. Dieser "Pensionsverein für Witwen und Waisen österreichischer Tonkünstler" - so der vollständige Name der Institution - ist das älteste Konzertinstitut Wiens. Die später als "Haydn-Verein" bezeichnete Tonkünstlersozietät nahm nicht nur vom sozialen Standpunkt, sondern auch als musikalische Institution einen bedeutenden Platz
in der Sozial- und Musikgeschichte Wiens ein. Vor allem im 19. Jahrhundert kam es zur Bildung einer großen Zahl von "Musikvereinen" unterschiedlichster Ausrichtungen und unterschiedlicher Größe (Orchester, Chöre, Kirchenvereinen, etc.). Die zweifellos auch heute hohe Qualität der Wiener Musikkultur basiert einerseits auf dem Wirken etlicher großer Vereine - der weit über die Grenzen Wiens hinaus bekannte Wiener Männergesangsverein sei ein Beispiel dafür - aber ohne das Wirken vieler kleiner Musikvereine böte sich dem Betrachter der zeitgenössischen Musikkultur wahrscheinlich ein anderes Bild. Für die große Zahl der auf dem Gebiet der Musik tätigen Vereine und Institutionen seien stellvertretend Wiener Kirchen(-musik)vereine, die Mozartgemeinde Wien oder der Orchesterverein "Symphonia" genannt.

Für weitere Anfragen und Auskünfte steht der Leiter des Ausstellungsreferates Dr. Helmut Kretschmer, unter der
Telefonnummer 4000/84831 zur Verfügung. (Schluss) red/vo

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