Grollitsch erfreut über Konsens in Sachen "Kampfhunde"

Wien, 2000-09-19 (fpd) - Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher Abg. Dr. Udo Grollitsch zeigte sich über das gestern im Verfassungsausschuß mit den Stimmen von FPÖ, ÖVP und Grünen beschlossene umfassende Maßnahmenpaket zur Verschärfung der Hundehaltung höchst befriedigt. ****

Allein daß die Grünen einem Antrag der Regierungsparteien zugestimmt hätten, zeige, so Grollitsch, daß der entsprechende Entschließungsantrag zur Verschärfung der Zucht- und Haltungsbedingungen "potentiell gefährlicher" Hunde nicht nur sachlich fundiert sei, sondern auch von einem breiten Konsens getragen werde. Grollitsch zeigte sich zuversichtlich, daß durch die beabsichtigte Novellierung strafgesetzlicher Bestimmungen das Verbot illegaler Hundeimporte sowie eine strengere Vollziehung bestehender Haltungsvorschriften das Problem gefährlicher Hunde wirkungsvoll gelöst werde.

Der nicht nur juristisch bedenkliche Vorstoß der Sozialdemokraten unter Federführung ihres Klubobmannes Dr. Peter Kostelka, den Hund als "Waffe" im Sinne des Waffengesetzes zu definieren, habe "die verdiente Abfuhr" erfahren. Außerdem sei er, so der freiheitliche Bundestierschutzsprecher, bei den ohnehin verunsicherten Hundehaltern verständlicherweise auf breite Ablehnung gestoßen. Grollitsch kritisierte in diesem Zusammenhang die heuchlerische Haltung der SPÖ, die sich als vermeintliche Vorkämpferin eines bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes jahrelang gegen ihren damaligen Koalitionspartner nicht durchgesetzt habe.

Die Vorschläge der Regierungsparteien seien anläßlich einer parlamentarischen Anhörung von 13 Experten aus allen Bereichen der Hundehaltung gutgeheißen bzw. um deren fachbezogene Argumente bereichert worden. Insgesamt stelle der Antrag, so Grollitsch, einen Erfolg bei der Bewältigung eines Problems dar, das unter dem leidigen und im Grunde völlig falschen Begriff "Kampfhunde" für mediale Aufmerksamkeit gesorgt habe. Die gefundene Lösung erzeuge keine neuen Gesetze und bedeute somit keinen zusätzlichen budgetären und administrativen Aufwand, so der freiheitliche Bundestierschutzsprecher abschließend. (Schluß)

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