Studiengebühren für alle ab 2001

Wien (OTS) - "Das große Tabu der österreichischen Bildungspolitik wird gebrochen", so Stephan Leisner (AktionsGemeinschaft) . "Beim heutigen Ministerrat steht die Einführung von Studiengebühren für alle Studierenden auf der Tagesordnung".

"Kein Sparen bei Familien und Bildung", Bundeskanzler Schüssel im Newsinterview am 27. Juli aber auch die generelle Absage der Bildungsministerin Gehrer an allgemeine Studiengebühren gehören wohl ab heute der Vergangenheit an.

Anstatt die Universitäten nachhaltig zu reformieren, hat sich die Regierung scheinbar darauf geeinigt, die Studierenden für die finanzielle Absicherung der Universitäten aufkommen zu lassen. "Die Bildungsministerin traut sich eine umfassende Reform nicht zu und hat sich daher die Schwächsten als Opfer ausgesucht," so Stephan Leisner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft. Die Studierenden müssen für die schlechten Bedingungen an den Unis bezahlen und werden jetzt auch neben den organisatorischen und bürokratischen Hürden auch noch finanziell bestraft. "Schon 1996 wurden massive Einschnitte bei den Studierenden vorgenommen, die Regierung plant das Szenario zu wiederholen", so Leisner.

Zutiefst enttäuscht zeigt sich Leisner über den Wortbruch des Bundeskanzlers und der Bildungsministerin. "Wenn sich der Plan Studiengebühren für alle einzuführen bewahrheiten sollte, steht eindeutig fest, wieviel Wert Bildung für diese Bundesregierung hat:
Keinen", so Leisner abschließend.

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