AK: Projekt "AK plus" soll neue Leistungen ermöglichen

AK weist Budget-Halbierung strikt zurück

Wien (AK) - "Unsere Mitglieder wollen mehr AK, nicht weniger Leistungen", erklärt AK Präsident Herbert Tumpel. Daher hat die AK bundesweit das Projekt "AK plus" gestartet: "Neue Leistungen, mehr Unterstützung für die Arbeitnehmer, ein neues Angebot für neue Arbeitnehmergruppen - und dafür jedes Sparpotential nützen" ist die Zielsetzung des Projekts, das vergangene Woche vorgestellt wurde. Als "offenbar uninformiert" bezeichnet Tumpel die Klubobleute Khol und Westenthaler und weist deren Forderung nach einer Senkung des AK-Budgets um 40 Prozent strikt zurück. ***

Die von Khol und Westenthaler verlangte Senkung der AK-Umlage würde eine Reduzierung des AK Budgets um 40 Prozent bedeuten - "wer das vorschlägt, der will die AK politisch mundtot machen", erklärt Tumpel: "Die Arbeitnehmer brauchen uns aber mehr denn je - sie brauchen mehr Beratung, sind durch viele Maßnahmen der Regierung betroffen und verunsichert und kommen mehr denn je zu uns." Außerdem gibt es immer mehr Arbeitnehmer in "atypischen Arbeitsverhältnissen", die ebenfalls Unterstützung und Vertretung brauchen. Dafür hat die AK bundesweit das Projekt "AK plus" gestartet. Tumpel: "Ja, wir sparen -aber für unsere Mitglieder, damit wir sie erfolgreich vertreten können und die Leistungen erbringen können, die sie von uns wollen und brauchen."

Die "Berechnungen" von Klubobmann Westenthaler über die Verwendung der Mitgleidsbeiträge bezeichnet Tumpel als "einfach falsch". Mehr als 90 Prozent der Mitgliedsbeiträge werden für die Interessenvertretung und für direkte Dienstleistungen aufgewendet, fließen also sofort wieder zu den Mitgliedern zurück. Für jeden Schilling Mitgliedsbeitrag bekommen die Mitglieder drei heraus - als Erfolg aus der Beratung, Hilfe und Intervention der Arbeiterkammer für sie, erklärt Tumpel. Der Rechnungsbericht der AK ist veröffentlicht, Khol und Westenthaler müßten eigentlich die richtigen Zahlen kennen. "Die AK hat den gesetzlichen Auftrag, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten - und dass sie den erfolgreich wahrnimmt, das haben die AK Wahlen gezeigt", erklärt Tumpel.

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