Auch Gemeinde Wien profitiert vom erhöhten Rohölpreis

KPÖ-Wien fordert 700 Schilling Heizkostenzuschuß für sozial Benachteiligte

Wien (OTS) - Von den zwei Milliarden Schilling, die der Finanzminister zusätzlich durch den hohen Rohölpreis lukriieren kann, profitiert auch die Gemeinde Wien. Über den Finanzausgleich zwischen Bund und Land darf die Gemeinde mit 73 Millionen Schilling Mehreinnahmen rechnen. Dazu KPÖ-Wien Vorsitzende Waltraud Stiefsohn:
"Daß heute kein einziger SPÖ- oder Grün-Politiker mehr von Preisregelungen spricht, ist ohnehin ein politisches Armutszeugnis. Absolut inakzeptabel ist allerdings, daß sich die SPÖ-GemeindepolitikerInnen mit der Ausschüttung von Heizkostenzuschüssen durch den Bund zufrieden geben und ihre erhöhten Steuereinnahmen einfach einstreifen wollen. Rund 80.000 Menschen in Wien sind Ausgleichszulagen - und SozialhilfebezieherInnen oder arbeitslos. An sie sind diese 73 Millionen Schilling für Heizkostenzuschüssen auszuzahlen. Das wären rund 700 Schilling pro Person zusätzlich zu den 500 Schilling durch den Bund."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

KPÖ-Wien,
Waltraud Stiefsohn
Tel.: 01/214 45 50
e-mail: wien@kpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP/OTS