Leitl fordert "Europäische Sozialpartnerschaft"

EU-Plattform der Wirtschaftsverbände soll Interessen der Wirtschaft noch effizienter vertreten

Wien (PWK781) - "Arbeit für eine 'Europäische Sozialpartnerschaft' gäbe es genug," erklärte WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl Montag vor der Euro Conference "The effectiveness of EU Business Association" in Brüssel.

Im Zentrum der Sozialpartnerschaft stehe heute nicht mehr die klassische Funktion, eine für alle Gruppen akzeptable Verteilung der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung zu erreichen, sondern die Aufgabe, Wirtschaft und Gesellschaft auf die rasanten Strukturveränderungen der Weltwirtschaft vorzubereiten, - auf Globalisierung, New Economy, Internet, e-Commerce, tele-working, auf flexible neue Arbeitsmodelle und eine zukunftsorientierte Ausbildung.

Deshalb sei es notwendig, in der EU zunächst eine "Plattform der Wirtschaftsverbände" zu errichten, die die Interessen der Wirtschaft noch effizienter vertritt. Leitl: "Eine engere Zusammenarbeit der Europäischen Wirtschaftsverbände könnte auch die Position der Wirtschaft stärken, die neuen wichtigen Themen mit den Sozialpartnerverbänden auf der Europäischen Ebene aufzugreifen und zu diskutieren."

Vor der von der Wirtschaftskammer Österreich veranstalteten Konferenz, an der Vertreter aus allen 15 EU-Staaten teilnahmen, führte Präsident Leitl ein Gespräch mit dem Generalsekretär der UNICE, Dirk Hudig. Nach der Konferenz traf der WKÖ-Präsident mit Kommissar Günther Verheugen (Zuständigkeitsbereich: EU-Erweiterung), dem Kommissar Erkki Liikanen (Zuständigkeitsbereich: Unternehmen, Informationsgesellschaft) sowie mit Eurochambres-Generalsekretär Arnaldo Abruzzini und Österreichs Botschafter Dr. Thomas Mayr-Harting zusammen. Dienstag führt Dr. Christoph Leitl im Rahmen seines zweitägigen Brüssel-Besuches noch Gespräche mit Kommissar Dr. Franz Fischler, dem UEAPME-Generalsekretär Hans-Werner Müller, Botschafter Dr. Gregor Woschnagg und den österreichischen EU-Abgeordneten Dr. Paul Rübig und Mag. Othmar Karas. (hv)

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