Partik-Pable: Verhängnisvolle Entscheidung des EU-Parlaments mit Folgewirkungen

Wien, 2000-09-18 (fpd) - Als besorgniserregend bezeichnete heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pable die Entscheidung des Europäischen Parlaments den Zuzug von Angehörigen in die EU-Länder drastisch auszuweiten. ****

"Die rot-grüne Mehrheit des Europäischen Parlaments beschloß, daß nicht nur Ehegatten und Kinder, sondern auch alle Verwandten in auf-und absteigender Linie nachziehen werden dürfen. Dies soll auch für Flüchtlinge und temporär schutzbedürftige Personen (z.B. Bosnier, Kosovo Albaner) nach einjährigem Aufenthalt im EU-Land gelten. Außerdem sollen alle diese Personen freien Zugang zum Arbeitsmarkt ohne Wartefrist haben", erläuterte Partik-Pable.

"Was das für die heimische Situation bedeutet, insbesondere auf den Arbeitsmarkt, die Wohn- und Schulsituation kann man sich leicht vorstellen, wenn man weiß, daß beispielsweise in Wien bestimmte Viertel zwischen 40 und 60 Prozent von Ausländern bewohnt sind und Schulen in vielen Bezirken Wiens nahezu keine Österreicher mehr aufweisen", so Partik-Pable.

Es dürfe, so die freiheitliche Sicherheitssprecherin, nicht soweit kommen, daß die Österreicher die Minderheit in ihrem Land werden. "Diese Maßnahme des Europäischen Parlaments führt aber geradezu dahin." Abschließend forderte Partik-Pable Innenminister Strasser auf, bei der nächsten EU-Ratstagung ernste Vorbehalte Österreichs bzw. ein Veto einzulegen. (Schluß)

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