Eindeutige Vorzüge von schnell reagierenden insulinähnlichen Stoffen in Veröffentlichung festgestellt / Diabetes-Topspezialisten würden neuere Behandlungsmethoden empfehlen

Jerusalem, Israel (ots-PRNewswire) - Schnell reagierende insulinähnliche Stoffe, wie z. B. Insulin Lispro, minimieren die nach Mahlzeiten auftretenden Blutzucker-Spitzenwerte und führen zu besseren Ergebnissen für Diabetespatienten gemäß eines zusammenfassenden Berichts einer klinischen Tagung, der in der Septemberausgabe des International Journal of Clinical Practice veröffentlicht und nun beim Kongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Jerusalem verlesen wurde.

Der zusammenfassende Bericht wurde von führenden Diabetesspezialisten während einer zweitägigen Peaks & Valleys(tm)-Tagung ausgearbeitet, die zu Beginn des Jahres in Montreux (Schweiz) stattfand. Auf der zweitägigen Tagung wurden zahlreiche Streitfragen im Zusammenhang mit Diabetes, darunter auch solche bezüglich der angemessenen Behandlungsmethode, der Hyperglykämie nach den Mahlzeiten und der Hypoglykämie, erörtert.

Über Peaks

Von den 600 Diabetesspezialisten aus mehr als 45 Ländern, die an der Peaks & Valleys(TM) Tagung teilnahmen, sagten 62 Prozent, dass sie eine Therapie mit schnell reagierenden insulinähnlichen Stoffen oder Mischungen, die schnell reagierende Analoge enthalten, zur Reduzierung der Blutzucker-Spitzenwerte nach den Mahlzeiten empfehlen würden. Diese schnell reagierenden insulinähnlichen Stoffe ahmen die übliche natürliche Insulinreaktion während der Mahlzeit nach.

In dem Bericht wurde festgestellt, dass sich 97 Prozent der Spezialisten einig darüber waren, dass die Durchführung einer Kontrolle nach den Mahlzeiten unabdingbar für die Vorbeugung von Langzeit-Komplikationen wie Neuropathie und Retinopathie ist. Außerdem stellten die meisten Teilnehmer (78 Prozent) fest, dass die Überwachung des Blutzuckerspiegels in anbetracht aktueller Studien, die den Zusammenhang zwischen den Blutzuckerwerten nach den Mahlzeiten und Langzeitkomplikationen erforschen, zwei Stunden nach den Mahlzeiten erfolgen sollte.(1,2)

Professor Massimo Massi Benedetti von der Universität Perugia, Chair of the International Diabetes Federation in Europa und einer der Co-Autoren des Berichts, erläuterte: "Es gibt epidemiologische und experimentelle Befunde, die es nahe legen, dass der Zustand nach den Mahlzeiten zum Risiko diabetischer Komplikationen beitragen kann, und dass HbA1c nicht den Grad der Hyperglykämie nach den Mahlzeiten widerspiegelt. Neue schnell reagierende Medikamente ermöglichen es uns heute, die natürliche Regulierung des Zustands nach den Mahlzeiten nachzuahmen."

Gemäß dem Bericht waren sich auch die meisten Teilnehmer(66 Prozent) darüber einig, dass der Höchstwert für Blutzucker zwei Stunden nach den Mahlzeiten weniger als 7,8 mmol/L bei Patienten mit Diabetes vom Typ 1 betragen sollte - in Übereinstimmung mit aktuellen Richtlinien. Bei Patienten mit Diabetes vom Typ 2 empfahlen 45 Prozent der Anwesenden einen Höchstwert zwei Stunden nach den Mahlzeiten von weniger als 7,8 mmol/L, während 51 Prozent Werte zwischen 7,8 und 9,4 mmol/L vorschlugen.

Über Valleys

Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer bei Peaks & Valleys(TM) waren sich einig darüber, dass die Verbesserung der umfassenden Blutzuckerkontrolle in direktem Zusammenhang zu erhöhten Hypoglykämie-Talwerten steht. Achtundsiebzig Prozent stimmten überein, dass die Angst vor Unterzuckerung intensive Therapie einschränkt, indem sie die Patienten vom Erreichen einer optimalen Kontrolle abhält. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (60 Prozent) empfahlen den Gebrauch von schnell reagierenden insulinähnlichen Stoffen, um diese Angst zu überwinden und die Häufigkeit von hypoglykämischen Schocks zu senken.

"Viele Leute glauben, dass der Mangel an Bewusstsein bezüglich der Hypoglykämie die intensive Therapie einschränkt. Das bedeutet: Je mehr Bewusstsein dafür geschaffen werden kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass Patienten ihre intensive Therapie fortsetzen und somit Komplikationen aufhalten können", erklärte Professor Massi Benedetti. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass die Therapien, die eine intensive Insulinbehandlung ohne steigende Hypoglykämie ermöglichen, wie z.B. Injektionen von schnell reagierenden insulinähnlichen Stoffen vor den Mahlzeiten, sehr wichtig sind, um dieses Bewusstsein aufrecht zu erhalten.

Wichtige Empfehlungen

Der zusammenfassende Bericht empfiehlt zusätzliche Studien, um den Zusammenhang zwischen der Blutzuckerkontrolle nach den Mahlzeiten und Langzeitkomplikationen zu erforschen - insbesondere bei Patienten mit Diabetes vom Typ 2 - und legt dar, dass die Einwilligung in die Überwachung der Blutzuckerwerte problematisch bleibt.

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Quellennachweise:

(1) DCCT Research Group. The effect of intensive treatment of diabetes on the development and progression of long term complications in insulin dependent diabetes mellitus. N Engl J Med 1993; 329: 977-86.

(2) UKPDS Group. UK Prospective Diabetes study 17: a nine year update of a randomised, controlled trial on the effect of improved metabolic control on complications in non-insulin dependent diabetes mellitus. Ann Intern Med 1996; 124: 136-45.

Über Peaks & Valleys(TM)

Der zusammenfassende Bericht ist ein Ergebnis der zweitägigen Tagung von Peaks & Valleys(TM) in Montreux (Schweiz) vom 24. bis 25. Februar 2000. Sie zog rund 600 Ärzte an, die zusätzliche Informationen und Lösungen sowohl bezüglich der Hyperglykämie nach den Mahlzeiten (sog. Spitzen') als auch der Hypoglykämie (sog.

Täler') erörterten. Namhafte Ärzte aus ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Asien, die sich auf die Behandlung von Diabetes spezialisiert haben, nahmen als Redner bei der Versammlung teil, die von Eli Lilly and Company unterstützt wurde.

Über Insulin Lispro

Insulin Lispro war der erste im Handel erhältliche schnell reagierende insulinähnliche Stoff. In klinischen Versuchen wurde Insulin Lispro in Zusammenhang gebracht mit verbesserter Kontrolle nach den Mahlzeiten (Spitzen),(1) senkte ernste Hypoglykämie,(2) senkte das Risiko nächtlicher Hypoglykämie (Täler)(3) und verbesserte die Zufriedenheit des Patienten.(4)

1. Anderson, et al. Improved mealtime treatment of diabetes mellitus
using an insulin analogue. Clin Ther. 1997; 19:62-72

2. Holleman F, et al. Reduced frequency of severe hypoglycaemia and coma
in well-controlled IDDM patients treated with insulin lispro. Diabetes Care. 1997; 12(20):1827-1832

3. Anderson, et al. Mealtime treatment with insulin analog improves
postprandial hyperglycaemia and hypoglycaemia in patients with non-insulin-dependent diabetes mellitus. Arch Int Med. 1997; 157:1249-1255

4. Kotsanos, et al. Health-related quality of life results from multinational clinical trials of insulin lispro. Diabetes Care. 1997; 20:948-950

ots Originaltext: Eli Lilly and Company
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