Häupl 4: "Wien als Stadt der Arbeit" "Trendumkehr der erfolgreichen Wiener Wirtschaftspolitik durch die derzeitige Regierung"

Wien (SPW) "Der ständige Zuwachs von Beschäftigten und die Dynamik des Wiener Arbeitsmarktes ist ein Verdienst unserer offensiven Wirtschafts- und aktiven Arbeitsmarktpolitik. Nun droht aber eine Trendwende, eine Umkehr dessen, was die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften zum Positiven hingeführt haben", wehrte sich der Vorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Häupl, gegen Pläne der derzeitigen Bundesregierung, Mittel für die Arbeitsmarktpolitik zu streichen. Denn dies wäre für ihn eine "Kampfansage an Wien und die Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer".****

"Es ist uns schon vor langer Zeit gelungen, das Wort Jugend-Arbeitslosigkeit aus Wien zu verbannen. Denn jeder Jugendliche, der eine Lehrstelle will, bekommt auch eine", führte Häupl eine der Errungenschaften der Wiener Wirtschaftspolitik an, die auf "viel Arbeit" zurückzuführen und die Umsetzung einer "Vision" sei. Denn wie in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen zeige sich auch im Bereich der Jugend der Gegensatz des sozialdemokratischen Modells "Ausbildungssicherung für junge Menschen" zum Modell der derzeitigen Bundesregierung, das da laute:
"Is‘ uns wurscht".

In Wien seien Zukunftsthemen wie etwa Tech-Gate oder Technologiezentrum "angreifbar". Durch Internationalisierung der Wirtschaft , gezielte Ausbildung, weiteren Ausbau der Verwaltungseffizienz und noch mehr Dienst am Bürger stelle die Sozialdemokratie "visionär und mit Fantasie" die zukünftigen Arbeitsplätze in Wien sicher. Die Sparpläne der derzeitigen Regierung würden sich aber dazu im Gegensatz in einem Rückgang der Arbeitsplätze in Österreich und Wien auswirken.

Für die Sozialdemokratie in Wien gehe es nun darum, durch die Fortführung aktiver, sozialdemokratischer Arbeitsmarktpolitik die Chancengleichheit weiter zu bewahren und ein Auseinanderfallen der Gesellschaft zu verhindern. "Gerade bei den neuen Formen der Kommunikation und Information müssen wir Allen den Zugang ermöglichen", so Häupl.

Aus all diesen Gründen werde sich die SPÖ auch weiterhin für "die kommunale Grundsicherung der wesentlichen Dienstleistungen auf höchstem Niveau" einsetzen, erklärte Häupl in Anspielung auf die Privatisierungspläne der Wiener ÖVP. Die "Daseinsvorsorge" als Sicherung der Versorgung der BürgerInnen mit wesentlichen Dienstleistungen der Gesellschaft solle nicht dem Gewinnstreben ausgesetzt werden. "Die Wiener SPÖ kennt den Wert kommunaler Dienstleistungen.", so Häupl. (Forts.) sl

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