Häupl 3: ""Integrative Modelle des sozialen Wohnbaus weiterentwickeln"

"Gemeindebauten für Ärmste der Armen öffnen"; "Notfallswohnungen für In- und Ausländer"

Wien (SPW) Eine Ausweitung der sozialen Staffelung der Wohnbeihilfe in Wien schlug der Vorsitzende der SPÖ-Wien, Michael Häupl, am Parteitag der Wiener SPÖ vor. Auch bei der teilweisen Öffnung der Gemeindebauten für AusländerInnen präsentierte Häupl eine neues Konzept, das sich von dem Ausgrenzungs-Modell der derzeitigen Bundesregierung unterscheide:****

"Die Frage ist nicht, ob es Ausländer oder Inländer betrifft, sondern die Sozialdemokratie hat jenen zu helfen und für jene da zu sein, die unsere Hilfe in der Tat brauchen und für die wir da sein müssen", begründete Häupl seine Vorstoß, in einem speziellen Wohnungsprogramm 2.000 Neubauwohnungen "den Ärmsten der Armen" zur Verfügung zu stellen. Angesichts einer "nahezu Nullmigration" gehe es darum, über den sozialen Wohnbau integrative Modelle für legal in Österreich lebende Personen weiterzuentwickeln, wie es die Stadt Wien bereits in der Vergangenheit erfolgreich vorgezeigt habe.

Die Stadt Wien werde daher 2.000 Notfallswohnungen für in- und ausländische MitbürgerInnen, die sich in einer "katastrophalen Lage" befinden, zur Verfügung stellen,. Denn im Unterschied zu anderen Parteien nehme die Sozialdemokratie ihre Verantwortung für die Stadt ernst. Das bedeute auch, daß jene, die sich legal in Österreich befinden, auch die Möglichkeit haben sollen, hier legal zu arbeiten.

In diesem Zusammenhang erteilte er auch der Wiener ÖVP und ihrer Forderung nach einem Verkauf von Gemeindewohnungen eine klare Absage, da ein solcher Versuch etwa in Deutschland nichts als einen Verkauf klar unter dem Marktwert gebracht habe. "Wir sind willens und in der Lage, diese Wohnungen auf hohem Niveau zu halten und sehen keinen Grund, diese zu verschenken!", stellte Häupl klar.

Im weiteren Verlauf seiner Rede ging Häupl auf die Errungenschaften des Wiener Wohnbaus und dessen Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft ein. Als zentrale Kriterien müssen dabei auch in Zukunft weiterhin "Leistbarkeit" und "Anhebung der Qualität" im Vordergrund stehen. (Forts.) sl

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