FORMAT: Bundespräsident Klestil für Guggenheim-Museum in Salzburg.

Margot Klestil-Löffler besuchte Thomas Krens in New York

Wien (OTS) - In der "Salzburger Museumsfrage" - Guggenheim-Museum oder "Museum der Moderne" - ergreifen jetzt auch Österreichs Bundespräsident Thomas Klestil - und seine Ehefrau - Partei. Während eines gemeinsamen New-York-Besuches traf Margot Klestil-Löffler den New Yorker Guggenheim-Direktor Thomas Krens und legte ihm das Projekt des Salzburger Guggenheim-Museums nach Plänen Hans Holleins dringend ans Herz.

Das wichtige Treffen bestätigen sowohl Tom Krens' "rechte Hand", Max Hollein, als auch Klestils Sprecher Hans Magenschab: "Es stimmt, das Interesse Herrn Dr. Klestils am Guggenheim-Museumsprojekt in Salzburg ist - und war ja auch immer - sehr groß. Und auch Frau Dr. Löffler hat jetzt bei ihrem Treffen mit Thomas Krens ihr großes Interesse an dem Projekt bekundet." Magenschab erläutert die naheliegenden Gründe für ein Guggenheim-Museum in Salzburg: "Nehmen Sie nur das Guggenheim-Museum in Bilbao, einem ehemals toten Eck in Spanien. Das Museum ist eine Attraktion. Kunstinteressierte aus aller Welt pilgern jetzt nach Bilbao. Im übrigen", so Magenschab, "wäre es für die Stadt Salzburg nicht schlecht, wenn sie in Zukunft nicht nur Musik- und Schauspielmetropole wäre, sondern sich mit Hilfe Guggenheims auch zur angesehenen Kunststadt entwickeln würde." Daß Klestils Sympathie für "Guggenheim Salzburg" nicht neu ist, bekräftigt Magenschab: "Der Bundespräsident sprach sich schon recht bald nach seinem Amtsantritt bei einer Festspiele-Eröffnung für das Konzept eines Guggenheim-Museums im Salzburger Mönchsberg aus. Er hat diese Auffassung immer wieder öffentlich rekapituliert, da gibt es also von Seiten Klestils volle Zustimmung. Er ist der Meinung, daß das eine wichtige Geschichte für Salzburg wäre. Deshalb trifft er sich auch mit dem Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger -erst bei der letzten Festspiele-Eröffnung berichtete ihm Schausberger über neue Überlegungen in der Salzburger Museumsfrage."

Ob damit das Projekt des "Museums der Moderne", das der Landeshauptmann bisher favorisiert hat, gestorben ist, steht zur Zeit nicht fest.

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