Friewald: Temelín erst ans Netz, wenn alle Sicherheitsfragen geklärt sind

Blockaden sollen Verantwortliche zum Umdenken anregen

St. Pölten (NÖI) - "Temelín darf nicht ans Netz gehen, bevor alle Sicherheitsfragen restlos geklärt sind", unterstrich LAbg. Rudolf Friewald. "Mit den öffentlichen Kundgebungen an der Grenze zu Tschechien sollen die Verantwortlichen zu einem Umdenken bewogen werden. Pannen und Störfälle vor der Inbetriebnahme sind Alarmzeichen, die die Ängste in der Bevölkerung noch verstärken und die von Politkern beiderseits der Grenze Ernst genommen werden müssen".*****

Ein Maßnahmenplan soll den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung in der Großregion gewährleisten. "Vor der Inbetriebnahme ist ein UVP-Verfahren dringend erforderlich. Ebenso offen und daher noch zu klären sind die Atommüllproblematik, die Verhinderung von Atomstrom-Importen und die Installation eines Frühwarnsystems", fasste Friewald zusammen.

Niederösterreich werden neben aktionistischen und rechtlichen Maßnahmen auch weiterhin auf politischer Ebene nach Auswegen suchen. "Unser Ziel ist es, Tschechien Alternativen zu Atomkraftwerken aufzuzeigen. Niederösterreich setzt bereits erfolgreich auf Wind- und Solarenergie sowie Biomasse-Fernwärmeanlagen. Der Bau des Biomassewerks in Ceske Velenice mit niederösterreichischer Unterstützung ist ein positives Beispiel für mögliche Kooperationen auf diesem Gebiet", meinte Friewald.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140VP Niederösterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI