Jung: FPÖ-Klub wird sich in Zivildienstfrage nicht überfahren lassen

Wien, 2000-09.15 (fpd) - Irritiert zeigte sich der Wehrsprecher der Freiheitlichen, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, über Pressemeldungen, nach denen Bundeskanzler Schüssel das Vorgehen von Innenminister Strasser im Zusammenhang mit der Zivildienstreform begrüßt. ****

"Es ist zwar gut, Vorschläge in der Öffentlichkeit zu diskutieren, wie der Kanzler meint, nicht jedoch, wenn diese zuvor in der Koalition nicht abgesprochen sind und schon gar nicht, wenn sie dem Willen des Koalitionspartners eindeutig widersprechen", meinte Jung, der außerdem darauf verwies, daß vom ÖVP-Parlamentsklub Zustimmung zur freiheitlichen Position signalisiert wurde. "Die Aussagen des VP-Wehrsprechers Platter gegenüber der Presse belegen dies eindeutig."

Minister Strasser sollte vielleicht nicht nur in dieser Frage stärker das Gespräch mit dem Koalitionspartner und nicht mit den Zivildienstorganisationen und NGOs suchen. "Die Zustimmung für Gesetze muß schließlich durch parlamentarische Mehrheiten im Hohen Haus gefunden werden", schloß Jung. (Schluß)

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