Karl-Leitl-Partnerschaftspreise an der Universität Linz verliehen

WKÖ-Präsident Leitl: "Österreich braucht Sozialpartnerschaft für künftige Aufgaben wie Euro-Einführung und EU-Erweiterung"

Wien (PWK776) - Die 'Karl-Leitl-Partnerschaftspreise' wurden
heute, Freitag Vormittag, an der Johannes Kepler Universität Linz vergeben. Die Preisträger sind Karl Weilhartner, Immobilientreuhänder und Unternehmensberater aus Ried/Innkreis, Tatjana Schaschl aus Wien und Georg Grimschitz aus Klagenfurt.

"Die Sozialpartnerschaft muss sich weiterentwickeln, wenn sie nicht eine interessante Fußnote in der Geschichte werden will", sagte WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der Verleihung der von seinem Vater gestifteten Preise. Die Sozialpartnerschaft habe nach dem Krieg Herausragendes für Österreich geleistet und sich beim EU-Beitritt große Verdienste um Österreich erworben. "Was Österreich heute ist, wäre es ohne Sozialpartnerschaft nicht geworden", so Leitl. "Jetzt muss sich die Sozialpartnerschaft aber weiterentwickeln und wieder zu einem Partner der Regierung werden. Österreich braucht diese Institution für wichtige künftige Aufgaben wie die Einführung der gemeinsamen europäischen Währung und die EU-Erweiterung."

Leitl hob auch die Bedeutung der Kooperation zwischen Wirtschaft und Kepler-Universität hervor. "Die Linzer Universität hat viel dazu beigetragen, dass Oberösterreich am Beginn des 21. Jahrhunderts den Sprung zu einer Spitzenregion geschafft hat. Die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat sich bewährt", so Leitl.

Der Preisträger des "Praxispreises", Karl Weilhartner, ist Geschäftsführer der Koop-Lebensraum Beteiligungsgesellschaft in Ried/Innkreis, Linz und Wien. Diese Gesellschaft ist einerseits Holding für die AREV mit den Bereichen Bauträger, Immobilienmakler und Immobilienverwalter, und andererseits für die Aktivbau mit den Bereichen Hochbau, Zimmerei, Trockenbau, Sanitär und Heizung. Weilhartner erhielt den Preis für seine Modelle, die vorbildlich für die Entwicklung der betrieblichen Partnerschaft sind. Dazu gehört ein Modell der Mitarbeiterbeteiligung an der Holding. Diese wird derzeit in eine AG umgewandelt, um kleinere Stückelungen zu ermöglichen und damit die Mitarbeiterbeteiligungen weiter zu fördern. Weiters hat Weilhartner neue Modelle der Gehaltsfindung und der Mitarbeiterbeurteilung eingeführt. Großen Wert legt der Unternehmer auch auf die fachliche und persönliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter.

Den Wissenschaftspreis erhielt Mag.Dr. Tatjana Schaschl aus Wien für ihre mit "sehr gut" beurteilte Dissertation "Möglichkeiten von Stock Options - Erfolgsbeteiligung des Managements über Aktienbezugsrechte" an der Universität Wien. Zweiter Preisträger des Wissenschaftspreises ist Dr. Georg Grimschitz aus Klagenfurt für seine ebenfalls mit "sehr gut" beurteilte Dissertation "Relationship Marketing:
Grundlagen-Instrumente-Anwendung" an der WU Wien.

Der Karl-Leitl-Partnerschaftspreis wird jährlich vom Institut für Partnerschaftliche Betriebsverfassung an der Universität Linz unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Rudolf Strasser ausgeschrieben und wurde zuletzt 1998 verliehen. (MH)

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