Erhöhung der Gaspreise ungerechtfertigt: Arbeiterkammer fordert Wirtschaftsminister zum Einschreiten auf

Linz (AKO) Nach der Ankündigung der OÖ. Ferngas, die Gaspreise zu erhöhen, wollen nun auch die SBL nachziehen. Gegen diesen völlig ungerechtfertigten Anschlag auf die Konsumenten protestiert die Arbeiterkammer. Präsident Wipplinger: "Es gibt keine Gasknappheit, der Gaspreis hat mit dem Ölpreis nichts zu tun. Jetzt muss endlich der Wirtschaftsminister einschreiten."

"Minister Bartenstein kann nicht weiter zuschauen, wie die Konsumenten geschröpft werden. Die steigenden Benzinpreise sind ja noch einigermaßen rational zu erklären. Aber dass jetzt auch noch die Gaspreise angehoben werden sollen, ist völlig irrational!", sagt AK-Präsident Hubert Wipplinger.

Es bestehe kein realer Zusammenhang zwischen Rohölpreis und Gaspreis, abgesehen davon, dass die Energiewirtschaft diesen Zusammenhang durch Verträge künstlich herstelle, so Wipplinger: "Es ist höchste Zeit, dieses Oligopol zu brechen und durch gesetzliche Maßnahmen auf internationaler Ebene eine Versorgung der Konsumenten zu angemessenen Preisen sicherzustellen." Abgesehen davon sei der Gaspreis auch nicht entsprechend gesenkt worden, als die Rohölpreise gefallen seien. In diesem Zusammenhang müsse man sich auch einmal die Gewinne der OÖ. Ferngas anschauen.

Eines sei für die Arbeiterkammer klar: "Der Wirtschaftsminister kann nicht tatenlos hinnehmen, dass den Arbeitnehmern die Früchte des Wirtschaftswachstums über ständig steigende Energiepreise wieder weggenommen werden!"

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