Hatzl und Woller: Bund spart Kultur kaputt

Wien, (OTS) In einem gemeinsamen Pressegespräch kritisierten der Klubvorsitzende des Wiener SPÖ - Gemeinderatsklubs, Johann Hatzl und SPÖ-Kultursrecher Ernst Woller die Kulturpolitik des Bundes. Durch Subventionskürzungen auf breiter Ebene, wie sie Staatssekretär Morak exekutiere, werde die Kultur kaputtgespart, wobei bei Fortsetzung dieses Kurses im Verlauf der
Legislaturperiode ein völliges "Aus" für viele Institutionen zu befürchten sei. Die Wiener SPÖ werde sich gegen diese Entwicklung vehement zur Wehr setzen.

Die Dramatik dieser Entwicklung sei angesichts der Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft enorm, besonders unter dem Aspekt, dass innovative und regierungskritische Institutionen wie etwa Public Netbase, auch international erfolgreich, am rigorosesten gekürzt würden.
Wien, so Hatzl und Woller, sei mit seinen vielen
Kulturinstitutionen besonders von den Maßnahmen des Bundes betroffen, der erstmals auch einen Vertrag, betreffend die Subventionierung der Wiener Privattheater, nicht einhalte.

Im Vergleich dazu bemühe sich die Stadt Wien in einer guten Zusammenarbeit der Koalition um eine Kulturpolitik, die den Anforderungen der Künstler und Institutionen gerecht wird und die in den vergangenen Jahren unter anderem mit den Drei-Jahres-Vereinbarungen wichtige schritte zur Sicherung der Kultureinrichtungen gesetzt habe. Die SPÖ hoffe, dass die Proklamierung eines verstärkten bürgerlichen Kulturbegriffs auf der Klubklausur der Wiener ÖVP kein schlechtes Vorzeichen für die weitere Entwicklung in Wien sei. (Schluss) gab

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