WESTENTHALER (1): FPÖ-Initiative gegen Krsko

Atomgipfel in Wien zwischen Regierung und den Ländern Kärnten und Steiermark

Wien, 2000-09-15 (fpd) - Bei einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem Klubobmann des steirischen FPÖ-Landtagsklubs Herbert Peinhaupt heute in Graz abhielt, begrüßte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler den Vorstoß der steirischen FPÖ, eine Offensive gegen das slowenische AKW Krsko zu starten. ****

Westenthaler kündigte an, sich dafür einzusetzen, daß in Wien ein Atomgipfel zwischen der Regierung und den Ländern Kärnten und Steiermark zustande komme, um eine gemeinsame Vorgangsweise gegen den bedrohlichen Atommeiler und das Verhalten Sloweniens zu finden. Vorbild sei dabei die harte Vorgangsweise gegen Temelin. "Ziel muß ein einstimmiger Parlamentsbeschluß sein mit dem zentralen Punkt, daß wir bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit Slowenien dem Energiekapitel nicht zustimmen, solange die bedrohliche Situation besteht."

Damit hätten nach dem Kärntner Landeshauptmann jetzt auch die steirischen Freiheitlichen gemeinsam mit dem freiheitlichen Parlamentsklub die Initiative im Kampf gegen Krsko übernommen, betonte Westenthaler. Als Zynismus bezeichnete der freiheitliche Klubobmann in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß Landeshauptmann Klasnic plakatiere, sie wolle, daß "sich die Steirer sicher fühlen". "Unsere Antwort lautet: Wir wollen, daß die Steirer sicher SIND. Deshalb starten wir jetzt diese Offensive gegen die Atombedrohung aus unserem Nachbarland", sagte Westenthaler. (Forts.)

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