ARBÖ: Hasen und Fasane kennen keine Verkehrsregeln, Unfälle unbedingt melden!

Wien (ARBÖ) - Mit Beginn der Nebelzeit in den Morgen- und Abendstunden beginnt auch jene Jahreszeit, in der die meisten Wildunfälle passieren. Fasane, Rehe oder Hasen verirren sich oft auf die Fahrbahn. "Die Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen anzupassen und das richtige Reagieren auf Wildwechsel ist daher jetzt besonders wichtig", appellieren die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Sollte es zu einem Zusammenstoß mit einem Tier kommen, so verständigen Sie unbedingt Polizei oder Gendarmerie. Der Versuch, einen solchen Vorfall zu verschweigen wird von den Behörden mit Geldstrafen bestraft. Das Mitnehmen von toten Tieren unbedingt unterlassen, Sie machen sich des Diebstahles schuldig.

Vor Wildunfällen kann Sie leider niemand hundertprozentig schützen, wohl aber vor den finanziellen Folgen. Durch Abschluss eines ARBÖ-Europa-Sicherheits-Passes, vergütet der ARBÖ Ihnen durch Wild verursachte Schäden an Ihrem Fahrzeug bis zu ATS
8.000,- / EUR 581,38. Genauere Informationen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 01/89 12 17.

So reagieren Sie bei Wildwechsel richtig:

* Vor allen auf wenig befahrenen Nebenstraßen vorsichtig fahren.

* Wenn Rehwild die Straße quert, Abblendlicht einschalten und mehrmals kurz die Hupe zu betätigen. Keine Dauerhupe. Vermeiden
Sie unbedingt, das Fernlicht einzusetzen. Das Wild wird dadurch irritiert und unterbricht dann mitten auf der Fahrbahn seine
Flucht.

* Bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist ein Wildwechsel sehr wahrscheinlich, deshalb besonders vorausschauend fahren.

* Das Fahrzeug nicht verreißen. Nicht versuchen, waghalsige Haken zu schlagen.

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