Gebert: B 301 - UVP-Bescheid lässt noch immer auf sich warten

Forderungen der Gemeinden wurde größtenteils Rechnung getragen; rascher Baubeginn nun gefordert

St. Pölten, (SPI) - "Nach dem positiven Abschluss des UVP-Verfahrens steht einer raschen Realisierung der B 301 nur mehr der noch ausständige Bescheid von Verkehrsminister Michael Schmid im Wege. Wirklich positiv ist zu vermerken, dass die ÖSAG auf die Forderungen der Gemeinden größtenteils eingegangen ist und damit viele Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden konnten. Nun ist es an der Zeit, dass man rasch mit dem Bau beginnt. Die Region braucht diese hochrangige Straßenverbindung besonders dringlich, die Entlastungsstraße für die vom Durchzugsverkehr geplagten Gemeinden darf nicht länger verzögert werden", fordert der Schwechater SP-LAbg. Richard Gebert nun eine rasche Inangriffnahme des Projekts.****

Die Bescheiderstellung nach dem UVP-Verfahren wurde uns jedenfalls bis spätestens Oktober 2000 versprochen. Nicht mehr viel Zeit also für den verantwortlichen Verkehrsminister. "Ich glaube, dass sich die umfassende Einbindung und die Berücksichtigung der Wünsche der Gemeinden sehr positiv ausgewirkt haben. Die teilweise Tieferlegung der Trasse, die umfassenden Lärmschutzmaßnahmen und die Lösung der Frage Rannersdorf durch entsprechende Grundablösen führten zu einer tragfähigen Akzeptanz des Projektes bei den Anrainergemeinden und in der Bevölkerung. Hier möchte ich der ÖSAG auch einmal den Dank aussprechen - für die konstruktiven Gespräche und die tragfähigen Lösungen", so Gebert.

"Die B 301 bedeut die Verlagerung des Verkehrs weg von den Ortsdurchfahrten, man geht von einem durchschnittlichen Bedarf von 30.000 Fahrzeugen täglich aus. Weiterführend wurden bereits bei den Planungen künftige Einflussfaktoren - wie eine zusätzliche Donaubrücke östlich von Wien, was eine Steigerung des Verkehrs auf rund 80.000 Fahrzeuge bringen könnte -, berücksichtigt. Sollte diese neue Donaubrücke realisiert werden, so hat sich die ÖSAG verpflichtet, Nachbesserungen bzw. Erweiterungen der Trasse vorzunehmen. Dies lässt eine spätere Verbreiterung oder Einhausung an exponierten Stellen ohne größeren Aufwand zu. Weiters ist nun eine konkrete Finanzplanung durch die ASFINAG einzufordern", so LAbg. Gebert.
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