Österreichische Lebensmittel in Italien immer beliebter

20 österreichische Firmen zur Zeit auf der wichtigsten Biomesse in Italien "SANA Bologna 2000"

Wien (PWK774) - Gesundheit, Geschmack und Umweltbewusstsein zählen auch in Italien immer mehr zu einem Erfolgsfaktor am Lebensmittelmarkt. Laut Daniela Andratsch, der Lebensmittelexpertin der WKÖ-Außenhandelsstelle in Padua, haben dabei die Österreicher große Chancen auf diesem wachsenden Markt mitzumischen, der in den letzten Jahren jährlich Zuwachsraten von 20 Prozent verzeichnete und heuer die 3.000 Mrd. Lire-Marke überschreiten sollte.

Das aktive Marketing der Außenhandelsstelle Padua für österreichische Lebensmittel macht sich bezahlt. Die österreichischen Ausfuhren von Nahrungs- und Genussmitteln nach Italien konnten 1999 um 11,3 Prozent auf 7,7 Mrd Schilling zulegen. Zum Großteil handelt es sich dabei um Getreide und Milchprodukte, bei denen Österreich seinen Qualitäts-und Preisvorteil gut nützt, aber auch bearbeitete und biologische Lebensmittel verzeichneten Steigerungsraten.

Zur Zeit ist Österreich gut auf der für Italien wichtigsten Biomesse "SANA Bologna 2000" (14. bis 17. September) mit einem 200 Quadratmeter großen Stand der Wirtschaftskammer Österreich repräsentiert. Die Teilnahme von fast 20 Firmen an diesem österreichischen Gruppenstand zeigt das enorme Interesse der österreichischen Biolebensmittelhersteller am italienischen Markt.

Die Messe findet bereits zum 12. Mal statt, für Österreich bedeutet es die dritte Teilnahme. SANA hat sich inzwischen zu "der" Fachmesse für natürliche Ernährung, Gesundheit und Umweltschutz mit 1.160 Ausstellern auf über 60.000 Quadratmetern und 70.000 Besuchern entwickelt, die mit 230 ausländischen Ausstellern auch immer mehr internationales Gewicht erhält.

Italien ist Österreichs zweitwichtigster Handelspartner. Exportiert werden von den österreichischen Unternehmen neben Lebensmitteln vor allem Maschinen und Fahrzeuge, die 1999 um über 17 Prozent zulegen konnten, chemische Erzeugnisse, Kork und Holz, Eisen und Stahl sowie Papier und Pappe. Die Exporte betrugen 1999 69,7 Mrd Schilling, die Importe 68,2 Mrd Schilling, womit Österreich seit vielen Jahren erstmals eine positive Handelsbilanz mit Italien erreichen konnte. Auch im ersten Halbjahr 2000 nahmen die Ausfuhren stärker zu (+24 Prozent) als die Einfuhren aus Italien (+10 Prozent). (Ne)

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