Leitl unterstützt Internet-Initiative von BM Bartenstein

let's ebiz ist wichtige Hilfe für kleine und mittlere Betriebe zum erfolgreichen Einstieg ins eBusiness

Wien (PWK771) - Als "ungeheuer wichtige Initiative für die kleinen und mittleren Unternehmen" bezeichnete Wirtschaftskammer Präsident Christoph Leitl die Internet-Aktion "let's ebiz", die Wirtschaftsminister Martin Bartenstein am Donnerstag im neu eingerichteten Pressezentrums des Ministeriums vorstellte. Leitl wies darauf hin, dass Internet und eBusiness weltweit neue Möglichkeiten und neue Märkte schaffen, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Standortpolitik sind. "Die Frage ist: wie können wir den Unternehmen helfen, die neuen Technologien in einer globalisierten und digitalen Welt erfolgreich einzusetzen".

So stelle sich beispielsweise die Frage der Öffnungszeiten mit eBusiness in einer völlig anderen Weise, als sie derzeit diskutiert werde. "Hier gibt es völlig neue Chancen und völlig neue Zukunftsperspektiven, gerade für die kleinen Unternehmen", so Leitl.

Diese Zukunftsperspektiven herauszuarbeiten, den Unternehmen nahe zu bringen, strategische Beratung und Hilfestellung auf dem Weg in die Zukunft zu geben, sei die Aufgabe einer Interessenvertretung für die Wirtschaft. Deshalb habe sich die WKÖ auch als Kooperationspartner an der Initiative des Wirtschaftsministeriums beteiligt. Ihr Know-how kann die WKÖ z.B. bei der Einrichtung einer Hotline für eBusiness, in der Erstberatung für eine erfolgreiche eBusiness-Strategie oder in der Informationsaufbereitung einbringen. Ziel der Wirtschaftskammer ist es, dass bis Ende 2001 alle Mitglieder das Internet aktiv nutzen.

Dass vor allem kleine Betriebe von den neuen Technologien profitieren können, schilderte Leitl am Beispiel eines Bäckers aus Oberösterreich, der Bestellungen bis Mitternacht übers Internet entgegennimmt, bis sechs Uhr morgens ausliefert und damit sehr erfolgreich ist. "Solche Beispiele müssen wir kommunizieren, denn vielversprechende Beispiele ermuntern zur Nachahmung und regen die Kreativität an", so Leitl.

Allein im Bereich Business to Business (B2) werden laut neuesten Studien des Joanneum Research Instituts bereits über 20 Milliarden Schilling in Österreich umgesetzt, im Geschäft mit Konsumenten sind es weitere 4 Mrd, Tendenz stark steigend. Doch der Schein trügt: zwar haben bereits 80% der Unternehmen Zugang zum Internet, allerdings nutzen erst 10% das "Netz der Netze" kommerziell. Und bei der eBusiness-Tauglichkeit liegt Österreich erst an 18. Stelle von 60 Industriestaaten.

Mit der Initiative "let's ebiz" soll Österreich nun eines der führenden Länder in der Informationsgesellschaft werden. Speziell Klein- und Mittelbetriebe sollen die Vorteile des Internets nutzen, sowohl als Anbieter als auch als Anwender. Sieben Experten-Arbeitsgruppen sollen bis Ende des Jahres 35 umsetzbare Maßnahmen entwickeln. (MH)

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