- Frankreichs EU-Minister Pierre Moscovici im NEWS-Interview: "Haider

Wien (OTS) - bleibt geächtet und stigmatisiert."
- Der Österreich-Kritiker bleibt auch nach Aufhebung der

EU-Sanktionen hart: "Der Bericht ist weder eine Absolution für die Haider-Partei noch ein Lob für diese widernatürliche Koalition." Utl.: Vorausmeldung zu NEWS 37/00 vom 14. Sept. 2000 =

In einem Interview mit der morgen erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazin NEWS bleibt der französische Europa-Minister Pierre Moscovici bei seiner harten Kritik an der FPÖ und der schwarz-blauen Regierungskoalition. Moscovici: "Nach diesem Bericht hat Herr Haider keinen Grund weiter ein prahlerischer Angeber zu sein. Haider bleibt in Europa geächtet und stigmatisiert. Haiders Attacken gegenüber Präsident Chirac sind vollkommen deplaziert und bestätigen nur seine provokante Art."

Insgesamt wertet Moscovici den Bericht der drei Weisen nicht als Freispruch: "Das Ergebnis ist keine Absolution für die Haider-Partei. Es ist aber auch kein Lob für die Koalition. Die Maßnahmen waren sehr nützlich. Erstmals in der Geschichte der EU hat Europa seine Missbilligung gegenüber einer widernatürlichen Koalition zum Ausdruck gebracht und somit seine Wachsamkeit bewiesen. Widernatürlich sage ich deshalb, weil eine konservative Partei mit einer Partei koaliert, die als rassistisch, xenophob und zweideutig im Bezug auf die Nazi-Vergangenheit beurteilt wird."

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