GPA-Schüler und Studenten: Zivildienstpläne sind unzureichend

Verkürzung auf 8 Monate statt kosmetische Maßnahmen und "unzumutbares" Urlaubsverbot

Wien (GPA/ÖGB). Die von Innenminister Strasser vorgelegte "Zivildienstreform" ist für die SchülerInnen- und StudentInnenvertreter in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) unzureichend.++++

"Eine Verkürzung des Dienstes um zwei Wochen ist für die betroffenen Zivis bestenfalls ein schlechter Scherz", so StudentInnen-Bundesvorsitzender Ernst Ruppert. "Wenn dazu noch der ohnehin nur zweiwöchige Urlaub gestrichen werden soll, wachsen die Schikanen für Zivildienstleistende ins Unerträgliche", meint Ruppert. Jeder "normale" Arbeitnehmer hätte fünf Wochen Urlaub im Jahr, Zivildienstleistende bislang zwei Wochen und künftig - geht es nach dem Willen des Innenministers - gar keinen Urlaub mehr. "Das ist absolut unzumutbar", meint der StudentInnengewerkschafter.

"Die Warteschlange von rund 17.000 Jugendlichen wird Strasser wohl damit kaum verkürzen", ergänzt die stellvertretende Bundesvorsitzende der GPA-SchülerInnen, Sigrid Körbler. "Strasser soll die Dauer des Zivildienst endlich dem Präsenzdienst angleichen. Wir fordern:
Zivildienstverkürzung auf acht Monate und die Rücknahme der Verpflegungsgeld-Kürzung.", schließt die GPA-Schülervertreterin. (aw)

ÖGB, 13. September 2000
Nr. 731

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