ÖVP-Neubau: Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll

"Bezirksbeschluß über Radweg auf der 2er-Linie zeugt von Realitätsverlust"

Wien (ÖVP-Klub) "Die Neubauer Volkspartei begrüßt zwar grundsätzlich die Idee eines Radweges auf der 2er-Linie, der gestern im Bezirksparlament beschlossene Antrag ist aber aus vielerlei Gründen nicht zielführend." Das erklärte heute der Klubobmann der Neubauer ÖVP-Bezirksräte, Dr. Thomas SCHARF.***

"Es gibt eine Menge guter Gründe, die gegen die, von den anderen Neubauer Fraktionen gestellten, Forderungen sprechen", erklärte SCHARF. Einerseits würde die geforderte Radwegsvariante rund 5 Mio. Schilling zusätzlich verschlingen, andererseits wäre das Ergebnis ein völlig isolierter Radweg. "Was alle anderen nämlich nicht dazu sagen ist, daß die geforderte Variante nur einen Radweg vor dem Museumsquartier vorsieht. Ein Radweg also, der bei der Mariahilfer Straße abrupt beginnt und ohne die Zustimmung des 8. Bezirkes - die bisher nicht erkennbar ist - genauso abrupt beim Volkstheater enden würde." Eine solche Lösung könne auch nicht im Sinne der Radfahrer sein.

"Hinzu kommt, daß die Errichtung eines Radweges an dieser Stelle das, erst vor wenigen Monaten beschlossene, Konzept der Gestaltung des Vorplatzes des Museumsquartiers, wo kürzlich auch schon die Bauarbeiten begonnen haben, völlig auf den Kopf stellen würde", erklärt SCHARF. "Bei der Eröffnung des Muquas wäre der Vorplatz also eine Baustelle." SCHARF plädierte für weitere Überlegungen, wie man sinnvoll, verkehrsangebunden und kostengünstig einen Radweg auf der 2er-Linie errichten könnte. "Es ist aber sicher nicht im Sinne der Bürger und der Radfahrer, wenn in einer Husch-Pfusch-Aktion Millionenbeträge sinnlos aus dem Fenster geworfen werden, das gesamte Konzept der Vorplatzgestaltung des Museumsquartiers umgeplant werden muss und keine Verkehrsanbindung des Radweges an andere Routen erfolgt", so der Neubauer VP-Klubobmann abschließend.***

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