VP-Karl: Svihalek ist schuld, wenn Schönbrunner Bad 2001 nicht aufsperrt

Wien (ÖVP-Klub) Scharfe Kritik übte heute VP-LAbg. Franz KARL an Bäderstadtrat SVIHALEK. KARL wirft dem Stadtrat Untätigkeit und Täuschung in Sachen Schönbrunner Bad vor. "Noch am 9. Mai hat Svihalek angekündigt, daß die Stadt Wien das Bad betreiben wird, wenn es ihr der Bund um den symbolischen Betrag von einem Schilling überläßt. Der Bund wäre nun bereit, das Bad um diesen Betrag für 99 Jahre zu verpachten, plötzlich sagt Svihalek aber, daß er daran kein Interesse mehr hat", berichtet KARL.***

Damit trage SVIHALEK die volle Verantwortung und Schuld, wenn das Traditionsbad im Sommer 2001 wieder nicht aufsperren kann. In den vier Monaten seit Mai, solange dauerte es bis Svihalek zu seiner finalen Erkenntnis kam, hätten schon längst Gespräche und Verhandlungen mit privaten Interessenten aufgenommen werden können. "Diese Monate fehlen uns nun", so KARL. Erst jetzt, nach der Feststellung des Desinteresses des Stadtrates, könne man in Gespräche mit privaten Betreibern treten. "Wenn man die Verfahrensdauer von Gesprächen, Verhandlungen, Ausschreibungen, Vergaben und letztlich dann der Durchführung ins Kalkül zieht, dann habe ich große Sorge, daß sich das alles noch bis zum Frühjahr ausgeht", so KARL weiter. Es sei enttäuschend, daß es vermutlich daran scheitern müsse, daß sich der Herr Stadtrat nicht darüber im klaren sei, was er eigentlich will.

KARL zweifelte auch massiv die von Svihalek behaupteten Investitionskosten von 44 Mio. Schilling an. "Ich verlange von Svihalek eine detaillierte Übersicht der notwendigen Investitionen und der Betriebskosten des Bades." Im übrigen müsse man ja auch berücksichtigen, daß die Schönbrunner Betriebsgesellschaft, auf deren Grund das Bad liegt, sich bereit erklärt habe, einen Großteil der notwendigen Investitionen zu finanzieren.

Mit seiner bisherigen Untätigkeit und seinem Meinungsumschwung missachte Svihalek die Wünsche und Interessen von 8000 Meidlingern und Hietzingern, die bisher für die Erhaltung des Traditionsbades unterschrieben haben. "Nun ist der Bürgermeister aufgefordert, auch in dieser Frage - wie zuvor auch schon in der Hundefrage - den offensichtlich überforderten Bäderstadtrat zu korrigieren und eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger herbeizuführen, so der VP-Abgeordnete. "Ich hoffe nämlich immer noch, daß das Schönbrunner Bad - auch wenn die Stadt Wien nicht eingreift - trotzdem weitergeführt werden kann und nicht zugrunde geht", meinte der VP-Politiker abschließend.***

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