Vorausscheidung für International Emmy Awards im ORF Prominente Juroren tagten im ORF-Zentrum

Am Freitag, dem 8. September und am Samstag, dem 9. September 2000 fand im ORF-Zentrum auf Initiative von ORF-Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner erstmals eine Vorausscheidung für die "International Emmy Awards" auf österreichischem Boden statt. In der Kategorie "Arts Documentary" bzw. "Performing Arts" mussten jeweils zwei TV-Programme nominiert werden. Diese Nominierungen bilden die Grundlage für die am 14. Oktober 2000 in New York tagende Finaljury. Am 20. November 2000 werden die begehrten "Emmys" im Rahmen einer großen Gala in New York vergeben. Juryvorsitzende ORF-TV-Kulturchefin Dr. Haide Tenner gab am Abend im Rahmen eines Empfangs im Hotel Bristol die Nominierungen bekannt: "In der Kategorie "Arts Documentary" fiel die Wahl auf eine spanische Dokumentation über den Schriftsteller Jorge Louis Borges, und eine Arbeit über den auch als "weißen Armstrong" bezeichneten Jazzmusiker Eddie Rosner. Beide Arbeiten berührten uns durch ihre Bildsprache. In der Kategorie "Performing Arts" wählte die Jury eine Produktion von Peter Greenaway ("Rosa - The Death of a composer") und eine deutsche Produktion ("Körper"). Die Bewertungen waren überraschend übereinstimmend. Ich danke den Juroren, dass sie unserer Einladung gefolgt sind sich Zeit für diese Screenings genommen haben."
"Für mich verbindet sich bei den "International Emmy Awards" erfolgsorientiertes Denken Amerikas mit qualitätsorientiertem Denken Europas. Ich danke dem Internationalen Beirat für das Vertrauen, uns diese Vorausscheidung zu übertragen" so ORF-Programmintendantin Zechner in einer Grußadresse an den nach Wien gereisten Vize-Präsidenten des Internationalen Beirates, Georges Leclère, der seinerseits dem ORF Rosen streute: "Ich freue mich aufrichtig, den ORF in einer Reihe vieler renommierter TV-Anstalten begrüßen zu können und danke für die äußerst professionelle Durchführung dieses Halbfinales in Wien."
Dr. Haide Tenner stellte schließlich alle Juroren vor, deren Identität nach dem Reglement der "International Emmy Awards" erst nach Abschluß ihrer Tätigkeit gelüftet werden durften: Paul Jackson, Chef der Entertainment-Group der BBC und "Emmy"-Preisträger des Jahres 1998, Fiona Allen, Preisträgerin des "International Emmy Awards" 1999 für die Sparte "Popular Arts", Reiner E. Moritz, profilierter Musikveranstalter und Produzent aus Deutschland, "Brainpool-TV"-Chef Jörg Grabosch, sowie der holländische Musikentertainer Hans Liberg. Auch viele namhafte Vertreter des heimischen Kulturschaffens waren der Einladung in die Jury gefolgt:
Volksopernchef Dominique Mentha, MAK-Direktor Peter Noever, Regisseur Niki List, die Film-Produzenten Danny Krausz und Rudi Dolezal, die Filmemacher Helene Maimann und Georg Riha, Diagonale-Preisträger Goran Rebic, TV-Kritiker Werner Urbanek, Festwochen-Tanzverantwortliche Hortensia Völckers, der Klagenfurter Theaterintendant Dietmar Pflegerl, Staatsopernballetchef Renato Zanella sowie Regie-Star Martin Kusej.
(Fotos via APA)

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