Sallmutter: 13,3 Mrd. S für Gesundheitsförderung

"Gesundheitsvorsorge ist ein zentrales Anliegen der Sozialversicherung", betont Hans Sallmutter, der Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, anlässlich der Veröffentlichung der jüngsten Präventionsbilanz der österreichischen Sozialversicherung. "Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 13,3 Mrd. S für Gesundheitsförderung und präventive Maßnahmen aufgewendet", konkretisiert Sallmutter.

Gesundheitsvorsorge ist den Menschen ein wichtiges Anliegen. Mehr als 90 Prozent der Menschen gaben in einer 1999 von IFES/Fessel GfK im Auftrag der Sozialversicherung durchgeführten Studie an, auf Ihre Gesundheit zu achten. 42 Prozent der Befragten haben in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen Ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten geändert.

"Diesem Trend entspricht auch die Gesundheitspolitik der Sozialversicherung, die vermehrt darauf setzt, Krankheiten an der Wurzel zu bekämpfen anstatt Reparaturmedizin zu betreiben" so Sallmutter.

Die Präventionsbilanz der österreichischen Sozialversicherung umfasst alle Aktivitäten der Träger im Bereich Gesundheitsförderung und Vorsorge: diese reichen von FSME-Schutzimpfungen, Mutter-Kind-Paß Untersuchungen und Kuren über betriebliche Gesundheitsförderung bis hin zu Rehabilitationsmaßnahmen.

Die Schwerpunkte in der Gesundheitsförderung liegen - so Sallmutter -auch weiterhin in der betrieblichen Gesundheitsförderung, der Zahnpflegeerziehung und Kariesprophylaxe, in der Verhütung von Freizeitunfällen, in Vorsorge- und Jugendlichenuntersuchungen sowie in Ernährungsprogrammen. In diesem Zusammenhang verweist Sallmutter auf das Projekt "Denken Sie an sich - verändern Sie Ihren Lebensstil, es muss nicht immer ein Medikament sein!", das - in Zusammenarbeit mit Pharmawirtschaft, Staatssekretariat für Gesundheit, Ärzte- und Apothekerkammer - seit Juni läuft. Die Lebensstil-Kampagne richtet sich gegen die Kurzschlüssigkeit, einen negativen Laborwert ausschließlich durch die Einnahme eines Medikamentes in den Griff zu bekommen. "Die Veränderung eines Lebensstilfaktors zeigt nämlich oft eine nachhaltigere Wirkung auf die Gesundheit als die lebenslange Verabreichung eines Medikamentes", so Sallmutter abschließend.

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