FORMAT: Herbert Batliner bestätigt Gerüchte: "Gebe keine Zusage für meine Kunstammlung." Untertitel: Salzburger "Museum der Moderne" muß ohne Sammlung Batliner auskommen.

Wien (OTS) - Im neuen FORMAT bestätigt der Liechtensteiner Treuhänder Herbert Batliner Gerüchte, daß er seine Kunstsammlung (Bilder von Monet, Picasso, Braque, Matisse, den Fauves und Paul Klee) derzeit nicht dem potentiellen "Museum der Moderne" auf dem Salzburger Mönchsberg zur Verfügung stellen möchte. Damit ist fraglich, was in dem Museum, dessen Baubeginnn für diesen Winter anberaumt ist, überhaupt ausgestellt werden soll.

Batliner zu FORMAT: "Es gibt und gab keine Verträge oder fixen Vereinbarungen über die Leihgabe meiner Sammlung. Was es gibt, ist eine Absichtserklärung dazu von meiner Seite. Ich sehe mich aus mehreren Gründen derzeit nicht in der Lage, diese Absichtserklärung in eine fixe Zusage umzuwandeln."

Batliner über die Salzburger: "Zunächst würde ich erwarten, daß sich die Repräsentanten dieses Projektes in Salzburg eindeutig äußern, ob sie auf meine Leihgabe Wert legen oder nicht. Aus den Pressemeldungen und öffentlichen Stellungnahmen der letzten Zeit kann ich dazu kein eindeutiges Bild gewinnen, im Gegenteil, viele scheinen den Standpunkt zu vertreten, daß es besser wäre, wenn meine Sammlung nicht dem Museum am Mönchsberg zugute kommt."

Batliner über "Diffamierungen": "Mein persönliches Naheverhältnis zu Salzburg ist seit Jahrzehnten bekannt, ebenso, was ich in diesem Zeitraum für die Unterstützung kultureller, sozialer und wissenschaftlicher Projekte in Salzburg geleistet habe. Es hat mich persönlich sehr verletzt, daß viele Repräsentanten Salzburgs die Anschuldigungen und Diffamierungen, denen ich derzeit ausgesetzt bin, ohne Rücksicht auf deren Wahrheitsgehalt übernommen haben und ich zusätzlich noch Angriffen gegen mich persönlich ausgesetzt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, daß, solange diese Stimmung gegen mich besteht, ein kulturelles Projekt dieser Bedeutung den Rahmen und die positive Aufmerksamkeit in der Salzburger Öffentlichkeit erhalten würde, den es sich verdient. Aus Sicht meiner Familie sollen wir daher die weitere Entwicklung in der Position der Stadt Salzburg abwarten, ob man unsere Sammlung überhaupt will und ob anstelle von Vorverurteilungen und Diffamierungen wieder zu einer normalen Gesprächsbasis zurückgefunden werden kann."

Und Batliner über Presseberichten bezüglich seiner angeblichen Verstrickung in CDU-Spendenaffäre und Geldwäscherei ecuadorianischer Drogenmillionen: "In Sachen CDU-Spendenaffäre sind mir keine Ermittlungen gegen mich oder mein Büro bekannt. Zum Vorwurf der Geldwäsche wird in einem Fall gegen mich ermittelt. Ich bin überzeugt davon, keine strafrechtliche Handlung begangen zu haben und gehe davon aus, dass diese Untersuchung gleichfalls zu diesem Ergebnis kommen wird."

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