Prinzhorn: Stix hat Bank Burgenland konkursreif gemacht

Wien, 2000-09-08 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn sieht den Skandal rund um die Bank Burgenland nicht als bloßen Kriminalfall, sondern als einen der größten Politskandale, der seine Grundlage in völligen Fehlbesetzungen, Proporz und Freunderlwirtschaft habe. Die Verantwortung von Stix & Co stehe völlig außer Zweifel. ****

"Die Forderungen Rauters in Richtung vollständiger Privatisierung sämtlicher Landesgesellschaften und die stärkere Verankerung der Verantwortlichkeit von Politikern sind ein Gebot der Stunde", so Prinzhorn.

"Stix hat sämtliche Alarmsignale übersehen. Die Ampel war bereits auf Rot und Stix ist trotzdem noch unbekümmert weitergefahren. Mit dem Übergehen eines vernichtenden Prüfberichtes der Nationalbank bei der Wiederbestellung Gassners und der nicht ordnungsgemäßen Wahrnehmung seiner Kontrollpflicht als Eigentümervertreter hat Stix sich an diesem Skandal mitschuldig gemacht", so Prinzhorn.

"Stix hat durch politische Untätigkeit die Bank Burgenland konkursreif gemacht, was dazu führen kann, daß Landeshaftungen nun schlagend werden können", so der Wirtschaftssprecher.

Sinnvoller wäre es gewesen, ein Übernahmekonzept zu erarbeiten, damit weitere Schäden noch abgewendet hätten werden können. Die getroffene Entscheidung in der Causa zeuge von wirtschafts- und finanzpolitischer Unkenntnis sowohl der burgenländischen SPÖ als auch der ÖVP, schloß Prinzhorn. (Schluß)

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