Liberale begrüßen ÖVP-Vorstoß zur Wahlrechtsreform

LIF-Landesgeschäftsführer Wolfgang Martinek sieht Probleme bei Briefwahlrecht - der Wähler muss sich auch der neuen Medien bedienen können.

Wien (OTS) - "Es wird Zeit, dass auch bei Wahlen in Wien jede
Stimme gleich viel wert ist." Martinek zeigt sich durchaus zufrieden mit dem Vorschlag, ein gerechtes Verhältniswahlrecht einzuführen. "Eine faire Mandatszuteilung kann das Liberale Forum nur gut heißen. Es ist absolut unverständlich warum "kleinere" Parteien durch die bisherige Mandatsverteilung benachteiligt werden," unterstützt Wolfgang Martinek den Vorstoß der ÖVP-Wien. Das LIF-Wien hat bei den letzten Gemeinderatswahlen 8% der Stimmen erreicht, jedoch nur 6 Mandate erhalten.***

Martinek sieht jedoch Probleme bei der Einführung des Briefwahlrechtes: "Schon in den letzten Jahren gab es immer wieder Skandale, etwa in Alters- oder Pflegeheimen. Das Briefwahlrecht würde das persönliche Wahlrecht aktiv einschränken."

Der Liberale Landesgeschäftsführer sieht in der Einführung von "cybervotings" die Öffnung der neuen Medien für das Wahlrecht. "Wählen muss einfach sein. Das wäre mit dem neuen Medium Internet möglich. Mittels TAN-Ausstellung und Verschlüsselungstechnologie kann, ebenso wie beim net-banking, die Sicherheit gewährleistet werden." Sinnvoll, so Martinek, sei ein solcher Schritt jedoch erst dann, wenn der Mausklick genauso sicher ist, wie der Gang zur Wahlurne.

Presserückfragen: Liberales Forum

Wolfgang Martinek: 0664/ 32 64 461 Pressesprecherin Franziska Keck: 0676/ 415 9119 http://www.lif.at

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LIB/OTS