Vizebürgermeisterin Laska zur Kinderbetreuung in Wien

Grete Laska setzt auf multikulturelle Erziehung und weiteren Ausbau von Integrationsplätzen

Wien, (OTS) Rund 37. 300 Kinderbetreuungsplätze stellt die Stadt Wien derzeit zur Verfügung. Exakt bedeutet das 21.582 Kindergarten-, 5.396 Krippen- und 10.372 Hortplätze.
Darüber hinaus kauft die Stadt Wien 4.300 Plätze von privaten Betreibern zu. "Gemeinsam mit den privaten Betreuungseinrichtungen bedeutet das eine 92prozentige Versorgung für die Kindergartenkinder und darauf sind wir sehr stolz. Bei den SchülerInnen können wir seit einigen Jahren im Rahmen der Nachmittagsbetreuung allen Kindern einen Betreuungsplatz
anbieten", erklärte Vizebürgermeisterin Grete Laska im Rahmen der Bürgermeisterpressekonferenz am Dienstag.

Besonderes Augenmerk wurde in den vergangenen Jahren speziell auf die Bedürfnisse von berufstätigen Frauen und vor allem von AlleinerzieherInnen gelegt. So bieten die städtischen
Einrichtungen Betreuung bereits ab 6.30 Uhr und das bis 17.30 Uhr abends - bei Bedarf auch von 6.00 bis 18.00 Uhr - an. Wie sich
immer wieder zeigt, kommt man damit den Wünschen der Eltern sehr gut nach, ohne durch übertrieben lange Öffnungszeiten eine "Kinderaufbewahrungsstelle ohne Ende" zu schaffen.
Ein besonderes Anliegen im Bereich der Kinderbetreuung ist für Vizebürgermeisterin Grete Laska vor allem die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.****

Integrationsgruppen bereits auf 147 erweitert

Mit September bietet die MA 11A im Rahmen von Integrationsgruppen insgesamt 88 Kindergarten- und 58 Hortgruppen an.

In einer Integrationsgruppe sind in der Regel 16 nicht behinderte und 4 behinderte Kinder untergebracht. Eine Sonderkindergärtnerin und eine Kindergärtnerin führen mit Unterstützung durch zwei HelferInnen die Gruppe. Ergänzt wird das Angebot für Kinder und deren Eltern durch psychologische und bei Bedarf durch physiotherapeutische Beratung.

Darüber hinaus bietet die Stadt Wien im Rahmen der Sonderpädagogische Ambulanzen ein vielfältiges Serviceangebot für auffällige Kinder im Kleinkind- und Vorschulalter.
Ziel dieser Einrichtung ist neben der

o psychologischen Beratung und Behandlung bei

Verhaltensauffälligkeiten,
o die Entwicklungsverzögerungen und so genannten

"Teilleistungsstörungen
o auch die psychologische Beratung bei Erziehungsfragen,
o psychologische Diagnostik,
o längerfristige Betreuung unter Anwendung spezieller

Förderprogramme sowie
o Beratung bei Fragen im Zusammenhang mit der Unterbringung ihres

Kindes im Kindertagesheime

Standorte und Öffnungszeiten der Sonderpädagogischen Ambulanzen:

o 3., Hainburgerstraße 29/12: Mittwoch 13.30 - 16 Uhr
o 9., Sobieskigasse 31: Dienstag 14 - 17 Uhr

Donnerstag 16 - 18 Uhr
o 10., Lippmanngasse 3: Montag 14 - 17 Uhr
o 10., Waldmüllerpark 1: Montag 13.30 - 16.30 Uhr
o 11., Hasenleitengasse 9/I: Mittwoch 13.30 - 16.30 Uhr
o 12., Endergasse 1: Dienstag 13.30 - 17 Uhr
o 15., Auer-Welsbach-Park: Dienstag 14 - 17 Uhr
o 16., Rosenackerstraße 5 /1: Mittwoch 14 - 17 Uhr
o 20., Kapaunplatz: Dienstag 14 - 18 Uhr
o 21., Ferdinand Kaufmannplatz: Dienstag 14 - 17 Uhr

Mittwoch 14 - 15.30 Uhr
o 22., Brioschiweg 4: Donnerstag 14 - 17 Uhr
o 23., Pfarrgasse 34 - 44: Dienstag 13.30 - 17 Uhr

Psychoanalytisch-Pädagogische Beratungsstelle

o 18., Gersthofer Straße 125 - 129: Dienstag 14 - 17 Uhr
o 22., Hammerfestweg 3: Mittwoch 8 - 16 Uhr

Für Laska bedeutet gute und erfolgreiche Betreuung von
Kindern vor allem, allen Kindern mit einem vielseitigen
pädagogisch hochwertigen Angebot gleich gute Chancen für ihre Entwicklung zu bieten. "Genau das ist es, was unsere Einrichtungen so auszeichnet", so Laska. In enger Kooperation mit England und Schweden führt die MA 11A derzeit mit großem Erfolg ein EU-Projekt zum Thema "Integration nicht-deutschsprachiger Kinder mit muttersprachlicher Begleitung" durch. Ziel ist die Stärkung von Muttersprache und Identität, um den Kindern damit den Erwerb der zweiten Sprache (Deutsch) optimal zu ermöglichen und eine
Teilnahme am Gesellschafts- und Bildungssystem zu eröffnen. Im wesentlichen geht es dabei um ein so genanntes "Teamteaching-Modell", bei dem eine deutschsprachige Kindergärtnerin mit einer Kollegin bzw. einer muttersprachlichen Begleiterin, deren Muttersprache einer der typischen Einwanderergruppen in Österreich entspricht, den Kinderalltag gemeinsam gestalten.

Im Rahmen eines gemeinsamen Europas sind eine weltoffene Erziehung, Integration und Sprache enorm wichtig", betonte Vizebürgermeisterin Laska. Nach dem ersten Jahr ergaben sich bereits besonders erfreuliche Ergebnisse: So zeigten sich neben
der Verbesserung der Sprache vor allem zahlreiche positive Effekte in der sozialen Kompetenz und der integrativen Fähigkeiten. (Schluss) bz

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