Solidaritätsaktion für Tschernobyl-Kinder

Gründung eines Rehabilitationszentrum in Ungarn

Budapest (OTS) - Die in Budapest im Jahre 1992 gegründete internationale Stiftung "Wiege Kolyska" hat sich zur Aufgabe gestellt gesundheitlich gefährdete Kinder aus dem Gebiet des Atomkraftwerkes Tschernobyl zu einer 30tätigen Rehabilitation in mehreren Turnussen, zu je 100 Kindern, nach Ungarn zu bringen.

Dazu soll ein Schloßhotel in Südungarn angekauft werden, wo dann auch die medizinischen Voraussetzungen für die Rehabilitation der Kinder geschaffen werden soll.

Die Stiftung wendet sich jetzt an alle Eigentümer bzw. Betreiber von Atomkraftwerken in allen Ländern mit der Bitte um eine "Solidaritätshilfe", die einer Jahressumme von USD 5000 pro betriebenen Atomreaktor entspricht. Gleichzeitig appelliert die Stiftung an alle Bürger dieser Welt, die den 26. April 1986, dem Tag der Explosion von Tschernobyl noch nicht vergessen haben, mit einem US-Dollar die Aktion zu unterstützen.

An der Spitze der Stiftung steht ihr Gründungsmitglied, der Perinathologe Prof. Dr. Antal Lyavinecz, ein gebürtiger Ungar und Direktor der gynäkologischen Klinik Nr. 1 in Kiev. Prof. Lyavinecz arbeitete auch als Leiter von 100 Medizinern zwei Monate lang in der Umgebung von Tschernobyl.

In einem Bericht des ungarischen Wissenschaftlers Prof. Dr. Janos György an den seinerzeitigen Präsidenten der USA, Jimmy Carter, im Zusammenhang mit der Katastrophe von Tschernobyl, heißt es: "Wir haben keine zauberhaften Formeln gefunden mit deren Hilfe in der Zukunft keine nuklearen Unfälle passieren dürfen. Auch ein ausgereifter Plan für eine nukleare Sicherheit wurde bisher nicht gefunden."

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