JG Laimer: Blau - schwarz ist die Sozialversicherung ein Dorn im Auge

Die Vizekanzlerin Dr. Riess - Passer bezeichnet die Funktionäre der Sozialversicherung als bezahlte Nichtstuer. Die österr. Sozialversicherung mit dem System der Pflichtversicherung hat in der ganzen Welt einen ausgezeichneten Ruf. Experten beneiden uns um dieses System, indem durch Solidaritätsprinzip und dem Entfall der Riskenauslese für alle Menschen in diesem Land eine gleichwertige und somit die beste medizinische Versorgung erreicht wird, so der Landesvorsitzende der Jungen Generation, Robert Laimer.

Gerade das Solidaritätsprinzip, wo Junge die Älteren, Gesunde die Kranken und
Besserverdienende die Ärmeren unterstützen ist der sogenannten "Partei für die kleinen Leute" ein Greul. Überall im Sozialbereich wo Solidarität gefragt ist und gelebt werden soll, wird es für die Freiheitlichen problematisch, was nicht verwundert, zumal das Auseinander dividieren verschiedener Berufsgruppen schon seit langem zum Programm der F - Partei gehört, so Laimer weiter.

Nun soll ein Austrocknen der Krankenversicherung erfolgen, da seit Jahren die
Beitragshöhe ident bleibt, die high - tech Entwicklung der Medizin aber massiv
voranschreitet. Die Kostenexplosion ist somit vorprogrammiert. Es sollen daher jene verstärkt zahlen, die betroffen nämlich krank sind. Erhöhung der Rezeptgebühren um 20 %, Ambulanzgebühren u. dgl. sind die ersten Vorboten.

Österreich aufgebaut auf den Fundamenten der sozialen Sicherheit war Grundlage für die Erfolgsstory dieser II. Republik. Blau - schwarz will sichtlicht einen neuen Weg gehen, wohin dieser führt ist in den Geschichtsbüchern unter der Rubrik Margaret Thatcher nachzulesen, ist Laimer abschließend überzeugt.

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