Leichtfried: 1.400-Prozent-Erhöhung bei der Telekom-Auskunft erst erster Schritt

Privatisierungswut der Bundesregierung bekommen vor allem sozial Schwächere und Familien zu spüren

St. Pölten, (SPI) - "Die kürzlich erfolgte Erhöhung der Telekom-Auskunftsgebühren um sage und schreibe 1.400 Prozent sind eine erste Auswirkung der Privatisierungswut der blauschwarzen Bundesregierung. Dieser negative Schritt, der vor allem sozial Schwächere und die Familien trifft, ist strikt zurückzuweisen. Er ist völlig überzogen und entspricht auch in keinster Weise dem Servicecharakter der Telekom. Aber leider wird dieser Schritt nur einer von vielen sein. Derartige Tariferhöhungen von Leistungen werden in Zukunft noch zuhauf auf die Österreicherinnen und Österreicher zukommen. Sie sind unmittelbare Auswirkung der Privatisierungswut der blauschwarzen Bundesregierung, die sich von jedwedem öffentlichen Auftrag oder sozialem Gewissen verabschiedet", kommentiert Niederösterreichs SP-LAbg. Mag. Günther Leichtfried die Telekom-Preiserhöhung der Telefon-Auskunft.****

"Eine weitere Auswirkung zeichnet sich bereits ab. So sollen die Tarife für den Versand von Zeitungen, Zeitschriften und Publikationen exorbitant angehoben werden. Nicht nur Vereine und karitative Organisationen im sozialen Bereich, die mit derartigen Publikationen einen Großteil ihrer Öffentlichkeitsarbeit und ihrer Spendenwerbung abwickeln, werden damit massiv behindert. Auch Vereine, die im Bereich der Freizeit oder kommunaler Aufgaben tätig sind, wird ihre Arbeit mit ihren Mitgliedern bzw. Förderern erschwert. Jene Mandatare von ÖVP und FPÖ, die sich jetzt mit gespielter Empörung gegen derartige Verteuerungen oder Tariferhöhungen aussprechen, haben durch ihre Beschlüsse im Bund eine derartige Entwicklung erst möglich gemacht. Wieder einmal ein klares Beispiel, dass bei ÖVP und FPÖ reden und handeln nicht zusammenpassen", so LAbg. Leichtfried. (Schluss) fa

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