Zierler: GÖD-Kritik an Vizekanzlerin ist Ablenkungsmanöver

Gewerkschaft geht ständig auf Crash-Kurs

Wien, 2000-09-04 (fpd) - Als Ablenkungsmanöver bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Kritik der Beamtengewerkschaft an Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. ****

"Tatsache ist, daß nicht die Vizekanzlerin, sondern die Gewerkschaft ständig auf Crash-Kurs geht", so Zierler. "Wäre die Gewerkschaft bereit, ernsthaft über Strukturmaßnahmen und Einsparungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst nachzudenken, würde sie nicht wieder von vorn herein drohen und mauern." Statt ein erstarrtes System mit Zähnen und Klauen zu verteidigen, sollte die Gewerkschaft konkrete Vorschläge zur Budgetkonsolidierung und zu Strukturmaßnahmen machen und an der Modernisierung und bürgernäheren Gestaltung der Verwaltung mitarbeiten. Es gehe schließlich nicht nur um die Budgetsanierung, sondern auch um mehr Gerechtigkeit im Gehaltssystem und leistungsorientierte Entlohnung. Dagegen könne sich wohl auch die GÖD nicht verwehren.

"Letztendlich muß sich auch die Gewerkschaft überlegen, ob sie sich in der Vertretung ihrer Klientel wieder nur, wie bei der Pensionsreform, auf Kampfparolen und Justamentstandpunkte beschränken will oder sie ernsthaft bei der Modernisierung mitarbeitet", so Zierler abschließend. (Schluß)

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