LR Waibel präsentiert Schwerpunkte im neuen Schuljahr BILD

Zahlen und Ziele für das neue Schuljahr

Bregenz (VLK) - Für knapp 51.500 Schülerinnen und Schüler
in Vorarlberg beginnt in wenigen Tagen ein neues Schuljahr.
Im Landhaus präsentierte Landesrätin Eva Maria Waibel heute, Montag, die Zahlen und Fakten rund um den Schulbeginn. ****

Insgesamt ist die Schülerzahl gegenüber letztem Jahr um
1,3 Prozent gestiegen. Mehr als 5.200 Kinder in 255 Klassen
drücken erstmals die Schulbank. Besonders starken Zulauf verzeichnen die Humanberuflichen Schulen (Kindergarten-,
Tourismus- und Heilpädagogische Schulen) mit plus 5,1
Prozent. Wer sich noch für keine weiterführende Schule
entschieden hat: An der HLW St.Josef, an der HLW, der
Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe und der Haushaltungsschule Marienberg sind noch Plätze frei, an der HTL-Bregenz im Bereich "Betriebsmanagement" können noch fünf Plätze angeboten werden. Einzelne Schulplätze haben auch das Privatgymnasium Mehrerau, die Riedenburg und das BG-Bludenz anzubieten.

Waibel stellte fest, dass immer noch zu wenig Mädchen in technischen Schulen vertreten seien. Dazu sei auch eine Bewusstseinsbildung für Eltern nötig, ihre Sprösslinge zu ermuntern eine solche Schule zu wählen.

Diplom-Ingenieure und Wirtschaftspädagogen gesucht

An den Pflichtschulen werden heuer 3.680 (plus 2,8
Prozent) Lehrerinnen und Lehrer unterrichten, an den weiterführenden Schulen 1.604 (plus 0,37 Prozent). Mit Beginn
des neuen Schuljahres werden voraussichtlich alle
Absolventinnen und Absolventen der Pädagogischen Akademie, angestellt.

Zu den weiterführenden Schulen: Waibel betonte, dass sich angehende Lehrpersonen an Gymnasien "im Klaren sein müssen,
dass ihnen in Fächern wie Deutsch, Latein oder Biologie in
einigen Jahren keine Anstellung garantiert werden kann, dass
dafür aber in anderen Fächern gute Chancen bestehen". Die
HTL's suchen weiter Diplom-Ingenieure verschiedener
Fachrichtungen, die Handelsakademien "Wirtschaftspädagogen"; Informatiker werden an allen weiterführenden Schulen
benötigt.

Zu den Neuerungen im kommenden Schuljahr zählen bedarfsorientierte Unterrichts- und Betreuungszeiten: Volks-
und Hauptschulen sind aufgerufen, die Unterrichtsstunden
möglichts gleichmäßig über die Woche zu verteilen. Weiters starten an verschiedenen Schulen des Landes Modelle zur schulübergreifenden Kooperation: Die Hauptschulen Götzis, Bregenz-Vorkloster und Bregenz-Rieden bieten die Zweite
lebende Fremdsprache Französisch an, den Absolventen dieses Schwerpunktes wird garantiert, in eine weiterführende
Partnerschule aufgenommen zu werden.

Mit 1. September 2000 tritt der Lehrplan 1999 definitiv in
Kraft. Dieser verpflichtet die Schulen, eine Planung auf vier
Jahre zu erstellen. Wesentliche Merkmale sind die Einteilung
des Lehrstoffes in Kern- und Erweiterungsbereiche, der fächerübergreifende Unterricht und die autonomen Schwerpunktbildungen der Schulen.
(pe/gw/dig,nvl)

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