"Der Report" am 5. September: Der Streit um die Sika-Memoiren

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert am Dienstag, dem 5. September 2000, um 21.10 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Der Streit um die Sika-Memoiren
Jahrelang galt er als "heimlicher Innenminister", seit Ende 1999 ist er in Pension, jetzt sorgt sein Buch für Aufsehen: Der ehemalige Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Michael Sika, rechnet in seinem soeben erschienenen Buch mit eitlen Politikern, selbstdarstellerischen Polizisten und überheblichen Journalisten ab und liefert ein "politisches Sittenbild der Republik", wie er selbst sagt. Seither tobt eine heftige Diskussion, hat doch erstmals in Österreich ein Spitzenbeamter sein Schweigen gebrochen.
Ein Bericht von Rainer Hazivar.

Budgetsanierung: Das Kräftemessen geht weiter
Auch mit dem Reformdialog und dem Vorlegen des Grundkonzepts für die Budgetsanierung ist das politische Kräftemessen darüber nicht vorbei. Es spießt sich in etlichen Bereichen sowohl innerhalb der Koalition als auch zwischen Sozialpartnern und Regierung. Was sich unter anderem besonders deutlich in den unterschiedlichen Meinungen über die künftige Besteuerung von Stiftungsvermögen und rund um die beginnenden Gehaltsverhandlungen für die Beamten zeigt. Dazu kommt, dass das Kapitel "Soziale Treffsicherheit" noch gar nicht vorliegt und erst innerhalb der Koalition ausgehandelt werden muss. Ein Bericht von Patricia Pawlicki und Gerhard Jelinek.

Österreich-Tschechien: Beziehungen am Tiefpunkt
Krieg der Worte zwischen Österreich und Tschechien. Den vorläufigen Höhepunkt gab es am vergangenen Wochenende bei und nach der Grenzblockade in Sachen Temelin. Tschechien sei "arrogant" und "zynisch", polterte Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer. Nicht minder polternd die tschechischen Konter, in denen von "Hysterie" und "skandalöser Vorgangsweise" Österreichs die Rede war. Doch nicht Temelin allein belastet die österreichisch-tschechischen Beziehungen. Denn immer massiver werden aus FPÖ wie ÖVP die Rufe nach Aufhebung der Benes-Dekrete als weitere Bedingung für Österreichs Zustimmung zu Tschechiens EU-Beitritt. Ein Bericht von Reingard Diermayr und Franz Renner.

Burgenland im Wahlkampffieber
Das Burgenland steuert auf Neuwahlen zu. Die burgenländische ÖVP hat es in der Hand, ihr Arbeitsübereinkommen mit der SPÖ zu beenden und den durch den Bank-Burgenland-Skandal angeschlagenen Landeshauptmann Karl Stix frühzeitig in Pension zu schicken. Sowohl ÖVP wie auch FPÖ spekulieren, den nächsten Landeshauptmann zu stellen. Seit Wochen rüsten die Parteien für den Wahlkampf, offiziell eröffnen will ihn aber niemand. Ernst Kernmayer und Ernst Johann Schwarz mit einer Reportage aus einem Land, das im Wahlkampffieber liegt, obwohl der Wahltermin noch gar nicht feststeht.

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