KfV unterstützt Aktion "Fuss vom Gas" Rechtzeitig zum Schulbeginn werden bei insgesamt 40 Wiener Schulen Mobile Tempoanzeigen eingesetzt

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) unterstützt die Kooperation von Radio Wien und der Wiener Polizei, die vom 4. bis 15. September die Aktion "Fuß vom Gas" durchführt. An 40 Schulen werden mit Hilfe des KfV Mobile Tempoanzeigen aufgestellt, um auf die Einhaltung der Tempolimits hinzuweisen. Vor allem in Bereichen, wo sich Kinder aufhalten, ist angepaßte Geschwindigkeit wichtig: Das Verhalten von Kindern im Straßenverkehr kann unberechenbar sein, daher sind sie auf die besondere Rücksichtnahme der Autofahrer angewiesen.

Im Rahmen der Aktion "Fuß vom Gas" werden Autofahrer zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr durch Radartafeln auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen hingewiesen. Für jene Lenker, die die Limits beachten, gibt's ein Dankeschön der Polizei. Zusätzlich werden täglich 10.000 Schilling-Benzin-Gutscheine in der Sendung "Von 9 bis 1 mit Ines Schwandner" verlost.

"Die Sicherheit unserer Kinder liegt uns allen am Herzen. Daher ist es für das KfV eine Pflicht, seine Tempoanzeigen zur Verfügung zu stellen und damit diese vorbildliche Aktion zu unterstützen", erklärt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann.

Grundsätzlich kommen Mobile Tempoanzeigen an Gefahrenstellen oder innerhalb verkehrsberuhigter Zonen zum Einsatz. Die gefahrene Geschwindigkeit wird auf einer Anzeigetafel erfaßt. Dadurch werden Temposünden für alle deutlich sichtbar - für den betroffenen Lenker genauso wie für andere Verkehrsteilnehmer - Botschaft: Brems dich ein.

Die Unfallbilanz der Vorwoche: 20 Tote bei 18 Unfällen

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 13 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 4 Motorrad-Fahrer (davon 4 Lenker), 2 Moped-Lenker und 1 Radfahrer ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (10), Vorrangverletzung (2), Überholen (2) und Herzversagen (2) festgestellt werden. Bei 2 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 8 der 18 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle". 1 tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet. 1 Fahrzeuglenker hatte keine Lenkerberechtigung.

Vom 1. Jänner bis zum 3. September dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 665 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Juni berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 719 Menschen tödlich.

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