Mikl-Leitner: Missmanagement der Post auf Kosten vom Bürgerservice

Fehlender Mut zu Modernisierung trifft jetzt die Gemeinden

St. Pölten (NÖI) Die vom Generaldirektor der Post angedrohten Einsparungsmaßnahmen bei der Post sind unüberlegt und die Fortsetzung des jahrelangen Missmanagements dieses "Unternehmens". So werden insbesondere kleinere Postämter völlig ausgeblutet, indem ihre Aufgaben auf das Minimum reduziert werden. Eine Schließung dieser Postämter wird so auf kurz oder lang nicht vermeidbar sein, kritisiert LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner die nunmehr offiziell gewordenen Einsparungsambitionen der Post.****

Die Volkspartei Niederösterreich hat bereits vor einem Jahr darauf hingewiesen, dass es nicht angehen kann, dass kleine Postämter zu reinen Schalterstellen degradiert werden. Gerade das Service, das die Post leistet, ist für unsere Bürger wichtig. Jedem sollte klar sein, dass durch das Wegnehmen von Aufgaben - wie zum Beispiel das Zustellservice von kleineren Postämtern hin zu größeren oder die zentrale Verwaltung kleinerer Postämter durch größere, diese Postämter auf kurz oder lang nicht mehr offengehalten werden können. Tatsache ist, dass mittelfristig von den 2300 Postämtern, die wir in Österreich haben, 1300 Postämter um 40% ihrer Aufgaben gebracht werden, so Mikl-Leitner.

Jahrzehntelange Managementfehler und der fehlende Mut zu rechtzeitiger Modernisierung soll jetzt voll die Gemeinden treffen. Die ländliche Bevölkerung fällt damit wieder um eine Serviceeinrichtung um. Gerade das heimatliche Postamt ist Service-und Kommunikationsstelle im Sinne einer "Insel der Menschlichkeit" zugleich. Wir können nicht von einem Bürger verlangen, dass er 20 Kilometer oder mehr bis zum nächsten Postamt fahren muß. Als besonders eigenartig bezeichnet Mikl-Leitner die Tatsache, dass sich die SP-NÖ plötzlich mit diesem Thema auseinandersetzt. Sie sollte schleunigst Einfluss auf die sozialistisch geführte Post nehmen. Ein Ausreden auf die schwarz-blaue Regierung ist ein einfacher, aber ein völlig falscher Weg: Die schwarz-blaue Regierung hat mit dem Missmanagement der Post so viel zu tun, wie der "Tag mit der Nacht".

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