Weninger: Postämter dürfen nicht geschlossen werden

Postprivatisierung und Personalabbau bedeutet, dass die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet wird

St. Pölten, (SPI) - "Ein weiteres Horrorszenario der blauschwarzen Regierungsriege bedeutet die bevorstehende Privatisierung der Post. Denn damit Hand in Hand geht die geplante Schließung von über 1.000 Postämtern und die Reduktion des Personalstandes um 6.000 bis 9.000 Stellen. Wenn 9.000 (!) Postler ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenz verlieren, wenn ältere Menschen ihr Postamt im Ort geschlossen vorfinden, so ist das ein Anschlag auf die Lebensqualität und die Nahversorgung in unserem Land", kommentiert SP-Landtagsabgeordneter Hannes Weninger. Von der Post fordert Weninger eine Bestandsgarantie für alle Postämter im Bezirk Mödling, ohne dass dabei die Gemeinden zur Kasse gebeten werden.****

Fix ist, dass ein Abbau von 6.000 Arbeitsplätzen in den nächsten drei Jahren und langfristig ein Gesamtabbau von bis zu 9.000 Arbeitskräften umgesetzt werden soll. Die "Umorganisierung" der Postämter könnte eine Schließung von mittelfristig 1.000 von 2.300 Postämtern nach sich ziehen. Auch die Zahl der Zustellungspostämter soll von 1.900 auf 430 reduziert werden. Folgedessen erwartet auch die Briefträger schweres Los, werden sie doch zukünftig nicht mehr ihrem Heimatpostamt, sondern einem Zustellungspostamt zugeordnet, was kilometerweite Anfahrtswege mit sich bringen wird. "Dies alles und die Privatisierung der Post dienen ausschließlich der kurzfristigen Budgetkosmetik. Die menschlichen Schicksale der Beschäftigten kümmern die blauschschwarzen Koalitionäre ebenso wenig wie die Interessen der Bevölkerung und der ländlichen Regionen. Wir NÖ-Sozialdemokraten lehnen diese Vorgangsweise strikt ab", so Weninger abschließend. (Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI