Vorbereitungen für neue TV-Diskussionsformate im ORF auf Hochtouren

"Betrifft:" und "Pressestunde" ab 17. September

Wien (OTS) - Inhaltlich und optisch neu präsentieren sich die politischen ORF-TV-Diskussionssendungen ab dem 17. September. Johannes Fischer, den ORF-Informationsintendant Hannes Leopoldseder im Juli 2000 zum Sendungsverantwortlichen für politische TV-Diskussionssendungen ernannt hat, arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung dieses Relaunches. Künftig wird für "Betrifft:" (am Sendeplatz von "Zur Sache") und die "Pressestunde" ein optisch einheitliches Diskussionsforum zur Verfügung stehen, das aus flexiblen Elementen besteht, die je nach Sendung adaptiert werden.

Hannes Leopoldseder zu den Polit-Talk-Neuerungen: "Politische TV-Diskussionssendungen leben nicht nur von den Ereignissen, über die diskutiert wird, sondern auch von der Dynamik und Flexibilität, mit der sie sich dem Publikum präsentieren. Eine einheitliche Optik für die politischen TV-Diskussionsforen, die enge Einbindung des Internet und damit des Publikums in die Sendung oder eine ereignisbezogenere Umsetzung des jeweiligen Themas sollen dem Publikum noch mehr Spannung und Information vermitteln."

Johannes Fischer - Gastgeber der Sonntag-Abend-Diskussion "Betrifft:" "Betrifft:", die neue Sonntag-Abend-Diskussionsrunde am Sendeplatz von "Zur Sache", findet nicht mehr im Haas Haus statt, sondern im Studio 5 im ORF-Zentrum. Johannes Fischer selbst leitet die Diskussionen. Ihm zur Seite steht künftig die ORF-Journalistin Claudia Reiterer, 32, die via Internet oder Fax eingelangte Fragen und Meinungen der Zuseher in das jeweilige Gespräch einbringen wird. Insgesamt möchte Johannes Fischer die Diskussion "schneller und moderner" gestalten, mehr "auf den Punkt gebracht". Mit Hilfe einer Videowand kann das jeweilige Diskussionsthema im Studio visualisiert werden. Zusätzlich ermöglicht das Sendungskonzept, in enger Zusammenarbeit mit den aktuellen Abteilungen des ORF unmittelbar auf Ereignisse zu reagieren und bei aktuellen Anlässen vom Schauplatz des Geschehens zu senden - wenn nötig auch im ORF-Hauptabendprogramm. Neu ist auch: "Zur Sache" wird eine eigene Website haben. Dieses Internetforum auf der Homepage von ORF ON wird dem Publikum Gelegenheit geben, sich intensiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Claudia Reiterer- Von der Krankenschwester zur ORF- Journalistin Claudia Reiterer, die künftig Johannes Fischer in der neuen Sonntagabend-Diskussionssendung unterstützen wird, kam 1998 zum ORF. Die 32jährige Steirerin kann auf eine ungewöhnliche berufliche Vergangenheit zurückblicken. Als diplomierte Krankenschwester arbeitete sie zunächst fernab von der TV-Welt im LKH Graz. Nach dem Abschluß der Studienberechtigungsprüfung im Jahr 1992, einem begonnenen Pädagogik-Studium und einem medienkundlichen Lehrgang, begann sie ihre Journalistenkarriere bei kommerziellen Radiosendern, ehe sie 1998 ins ORF Landesstudio Steiermark wechselte. Als Reporterin bewährte sie sich bei der Berichterstattung vom Grubenunglück in Lassing. Seit 1. Jänner 1999 gehört Claudia Reiterer zum Team der "ZiB 1". Auf die neue Aufgabe in der Nachfolgesendung von "Zur Sache" freut sie sich ganz besonders -zählen doch Computer und Internet zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen.

"Pressestunde" künftig mit Zweier-Journalisten-Team von Zeitungen und ORF.
- ORF-Journalisten: Adrowitzer, Bürger, Fuchs, Stoppacher, Thurnher, Ziesel

Auch bei der ORF-Fernseh-"Pressestunde" gibt es Veränderungen. Der Gast wird sich in Zukunft den Fragen je eines ORF- und eines Print-Journalisten stellen. Die ORF-Fragesteller kommen aus einem Team von bewährten und kompetenten Journalisten, die je nach Diskussionsthema und Gast eingesetzt werden. Dies sind: der Sendungsverantwortliche von "ZiB 2" und "ZiB 3", Roland Adrowitzer, TV-Innenpolitikchef Hans Bürger, Hörfunk-Innenpolitik-Chef Wolfgang Fuchs, TV-Chefredakteur Robert Stoppacher, "ZiB 2"-Moderatorin Ingrid Thurnher und - so wie bisher - Günther Ziesel. Wenn es die Themenstellung erfordert, stehen noch weitere ORF-Journalisten als Fragesteller zur Verfügung. Aus dem Printbereich werden die bisherigen bewährten Journalisten an der "Pressestunde" teilnehmen. Mit dieser Neuerung, nämlich zwei statt bisher drei Fragesteller einzuladen, soll das Gespräch mit dem Studiogast schneller auf den Punkt kommen, das direkte Frage-Antwort-Spiel forciert werden.

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