Lebensmittelkontrollen: Sozialministerium plant drastische Einsparungen

Laut Studie bereits jedes vierte Hühnerfleischprobe verdorben

Wien (OTS) - Trotz dramatischer Daten aus den staatlichen Labors soll bei der Lebensmittelkontrolle drastisch eingespart werden. Laut einem Bericht des am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazins FORMAT erhebt derzeit eine Arbeitsgruppe des Sozialministeriums, ob die vier Außenstellen der Wiener Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung in Graz , Salzburg, Linz und Innsbruck geschlossen und die Tests auf ein Wiener Zentrallabor beschränkt werden könnten. Und das, obwohl ein von FORMAT zitierter, bislang unter Verschluß gehaltener Prüfbericht der Wiener Bundesanstalt nichts für schwache Magennerven ist: "643 Einzelansätze rohes Geflügel wurden auf das Vorhandensein von Salmonellen untersucht. In 163 Fällen konnten Salmonellen nachgewiesen werden. Dies entspricht einer Kontamination von 25,3 Prozent", heißt es in der Bilanz für das vergangene Jahr - gegenüber 1998 eine Steigerung von vier Prozent. Doch nicht nur jedes vierte Grill- oder Backhenderl ist verdorben, auch Gemüse liegt dem heimischen Konsumenten immer schwerer im Magen: So wiesen etwa zehn Prozent aller Paprika-, Karfiol-, Melonen- und Weizenproben stark überhöhte Pestizidwerte auf.

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