Sickl: Prammer kritisiert die Versäumnisse aus ihrer eigenen Amtszeit

Die vorige Regierung hat sich mit Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern abgefunden

Wien (OTS) - "Mit ihrem gestern erhobenen Vorwurf, dass ich dem Objektivierungsgesetz zugestimmt hätte, dokumentiert die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer nur ihre eigene Ahnungslosigkeit. Denn das Gesetz ist überhaupt noch nicht beschlossen", erklärte Sozialministerin Dr. Elisabeth Sickl.

Auch die Kritik, in puncto Gleichbehandlungsgesetz untätig zu sein, komme für Sickl etwas überraschend, weil ausgerechnet die ehemalige Sozialministerin Lore Hostasch und Barbara Prammer im Jahr 1999 bei ihren Verhandlungen mit den Sozialpartnern zur Novellierung des Gleichbehandlungsgesetzes für die Privatwirtschaft gescheitert seien. Damals hätte man sich offensichtlich ruhigen Gewissens mit den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern abgefunden, so Sickl.

"Diese Versäumnisse sind uns von der letzten Regierung als Erbschaft hinterlassen worden. Darum werde ich mit Bundesminister Dr. Bartenstein dafür sorgen, dass notwendige Adaptierungen im Gleichbehandlungsgesetz vorgenommen werden"; schloss die Ministerin.

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