Keusch: KH Amstetten hat beste Infrastruktur für Schlaganfallpatienten

Neue Studie zur Versorgungs- und Rehabilitationsphase

St. Pölten (SPI) - "Der Schlaganfall ist in den industrialisierten Ländern zu einer der häufigsten Todesursachen geworden. Mit einer optimalen Erstversorgung wäre es möglich, den Schlaganfall ohne beziehungsweise mit geringsten Folgen zu überstehen. Aus diesem Grunde wurden auf Initiative von LHStv. Dr. Hannes Bauer ‚Stroke-units‘ für Schlaganfall-Patienten in der Akutphase geschaffen. Im Krankenhaus St. Pölten, in Wr. Neustadt sowie in Gugging sind bereits jeweils 6 Betten in Betrieb, in der Neurologie in Horn sollen 4 Betten mit Herbst dieses Jahres in Betrieb gehen und im KH Mistelbach sollen, nach der Fertigstellung des Neubaus, ebenso 4 bis 6 Betten eingerichtet werden. Für den Bezirk Amstetten wird die Entscheidung zwischen der Landesnervenklinik Mauer und dem KH Amstetten schon viel zu lange hinausgezögert. Da im KH Amstetten schon jetzt die notwendige Infrastruktur besteht und hier bereits de facto Schlaganfall-Patienten hervorragend versorgt werden, stellt die Einrichtung der "Stroke-units" in Amstetten die einzige logische Lösung aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht dar. Offensichtlich aber blockiert LR Sobotka im NÖGUS aus parteipolitisch motivierten Gründen die augenscheinlich beste Entscheidung für Amstetten indem er die LNK Mauer forciert. Diese Verzögerung ist aber im Hinblick darauf, dass es bei der Behandlung von Schlaganfall-Patienten auf jede Minute ankommt, völlig unangebracht. LR Sobotka sollte sich endlich dieser enormen Verantwortung bewusst werden und seine Blockadetaktik beenden", erklärt LAbg. Eduard Keusch den dringenden Handlungsbedarf.****

Auch in der Schlaganfall-Versorgung bekleidet Niederösterreich eine Vorreiterrolle in der optimalen Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung. Vor kurzem wurde von LHStv. Dr. Bauer eine Studie bei der NÖ Landesakademie in Auftrag gegeben, die Versorgungs- und Rehabilitationsphase für Schlaganfall-Patienten zu untersuchen und diese gegebenenfalls zu verbessern. Für diese Studie wurde aus einem Sondertopf des Gesundheitsreferenten LHStv. Dr. Bauers eine Million Schilling zur Verfügung gestellt. "Es ist bereits eine Sensibilisierung der Bevölkerung durch entsprechende Aufklärungsarbeit ersichtlich. Sowohl die Einrichtung der ‚Stroke-units‘ als auch diese Studie stellen Meilensteine auf dem Weg der medizinischen Versorgung dar", stellt Keusch weiters fest.

"Es ist hoch an der Zeit, dass man sich auch bei der VPNÖ am Bedürfnis des Patienten orientiert und schnellstens entsprechend handelt, denn so kann eine flächendeckende Versorgung für Schlaganfall-Patienten in Niederösterreich durchgehend vom Akut- bis zum Rehabilitationsbereich gesichert werden. Auch ein Landesrat Sobotka muss sich der großen Verantwortung stellen und erkennen, dass Parteipolitik nicht auf dem Rücken des Patienten ausgetragen werden darf. Im Interesse der Patienten ist LR Sobotka dringendst aufgerufen, endlich grünes Licht für das LKH Amstetten zu geben", so LAbg. Keusch abschließend.
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