Jung zur SPÖ-Kritik an Heeresbeschaffungen: Eine mit Worthülsen gefüllte Pflichtübung

Wien, 2000-09-01 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, bewertet die Aussagen des sozialdemokratischen Wehrsprechers Gaal zur Heeresbeschaffung als "eine mit Worthülsen gefüllte Pflichtübung", der jegliche Substanz und Aussage fehle, und die vor allem keine Alternativen zur fatalen Beschaffungspolitik der alten Regierung aufzeige. ****

Die von Gaal kritisierte verzögerte Entscheidung beim Hubschrauberkauf sei nicht zuletzt auf das Agieren seiner Partei zurückzuführen, die schon unmittelbar nach der Katastrophe von Galtür einen Kaufabschluß binnen weniger Monate versprochen habe. "Nun kann es auf einige Wochen nicht ankommen, wenn es darum geht, die für Österreich günstigsten Konditionen zu erkämpfen", meinte Jung. "Wenn ein Vertreter der Sozialdemokratie heute beklagt, daß ‚keine enormen Schulden in die Zukunft‘ gemacht werden dürfen, so muß dies zumindest als eine erstaunliche Erkenntnis bezeichnet werden, hat uns doch die vergangene große Koalition, unter Führung der Sozialdemokraten, über 1.700 Milliarden Schilling an Schulden, die noch die Zukunft unserer Kinder belasten werden, hinterlassen".

Die von Gaal angesprochene dringende Neuorganisation der Luftstreitkräfte sei wirklich erforderlich und werde auch vom Verteidigungsministerium geprüft. "Wenn es allerdings nach den Vorstellungen der SPÖ geht, und keine Abfangjäger nachbeschafft werden, gehen nicht nur Wissen und Ausbildungskosten der Piloten und Techniker, sondern auch Investitionen in Werften und Flugplätze und damit Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen, verloren. Reorganisation à la SPÖ bedeutet in diesem Fall Zusperren", meinte Jung abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC