Christgewerkschafter bei der Post über die Falschaussagen der SPÖ-NÖ (APA/OTS0026 - Meldung vom 1.9.2000) empört: Schuld sind immer nur die Schwarzen..........

Wien (OTS) - Die Unfähigkeit der Sozialdemokraten eine sachliche Oppositionspolitik zu betreiben, gipfelt derzeit in dem hilflosen Versuch für alle unliebsamen Entwicklungen pauschal die Bundesregierung verantwortlich zu machen.

Nun will die SPÖ zwanghaft ihre Liebe zur Post AG beweisen, nachdem sie jahrzehntelang das Unternehmen zur Bugetsanierung mißbraucht und damit notwendige Modernisierungen immer wieder gezielt verhindert hat. " Das Interesse der Sozialdemokraten an der Post wurde immer nur dann geweckt, wenn es darum ging den gutdotierten Generaldirektorsposten zu besetzen. Eigenartiges habe sich zuletzt vor ca. einem Jahr ereignet: Dr. Anton Wais, Sozialdemokrat aus dem Dunstkreis des Ex- Finanzministers Edlinger und ehemaliger roter Ministersekretär war auf wundervolle Weise der einzige Bewerber für diesen lukrativen Job und daher gar nicht in Gefahr seine Qualifikation für diese schwierige Aufgabe nachweisen zu müssen" kritisiert die Christgewerkschafterin, Eva- Maria Spindler von der zentralen Personalvertretung der Österr. Post AG.

"Die derzeit in den Medien unter dem Titel "Speed" kolportierten Restrukturierungspläne des roten Generaldirektors, scheinen seine ersten Gehversuche mit Reengeneering-Maßnahmen zu sein. Dementsprechend kritikwürdig sind auch die ausschließlich zu Lasten des Personals und der Dienstleistungsqualität gehenden Konzepte. Allein die Tatsache, daß die Umsetzungsqualitäten unseres Generaldirektors auch nicht die besten sind, gibt uns noch Hoffnung" so Spindler.

Seit mehr als einem Jahr warnen die Christgewerkschafter vor den fatalen Auswirkungen auf die Struktur der Postämter im ländlichen Raum und dem damit verbundenen Personalabbau. Auch Bundeskanzler Dr. Schüssel hat den Postlern bereits vor einem Jahr in einem persönlichen Brief seine Unterstützung im Kampf um Arbeitsplätze und Postämter zugesagt.

Schützenhilfe kam auch vom ÖVP-nahen Gemeindebundpräsidenten Mödlhammer, der gemeinsam mit der Post Strategien zur besseren Auslastung der Postämter entwickeln will.

Nur die sozialistischen Gewerkschafter haben bis vor kurzem zu diesen Themen entweder geschwiegen oder die FCGler als "Schwarzmaler" und ähnliches bezeichnet.

Es ist daher von den Sozialdemokraten mehr als unverschämt, wenn sie nun seit ein paar Tagen mit den Argumenten der ÖVP und der Christgewerkschafter Presseaussendungen machen.

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